Montag, 30. April 2012

Die sanfte Rebellin – Diana Norman

Audible, ungekürzt, gelesen von Uta Kroemer

Auch der zweite Teil hat mich begeistert, auf eine ruhige Art und Weise, wie auch schon ‚Eine gefährliche Rivalin’. War im ersten Teil die Rache ein zentrales Element, so geht es hier um die Freiheit. Die Freiheit einer jungen Nation genauso wie die Freiheit einer einzelnen Person. Das arbeitet Diana Norman sehr schön und zum Nachdenken anregend heraus.

Ja, mir gefallen solche Bücher, in denen es um Frauen geht, die ihren Weg gehen (äh, außer, sie sind gerade Wanderhuren) und dabei nicht liebreizend an die Brust des Helden sinken, sondern bei denen man manchmal überlegen muss, ob man sie denn gerne als Freundin hätte. Makepeace zum Beispiel wünsche ich mir durchaus als Verbündete in einer Krise, aber ansonsten hätte ich wohl doch so meine Probleme mit ihr. Aber auch hier gelingt es Diana Norman, mit einem Zwinkern in den Augen zu formulieren. Und gerade das macht den Reiz dieser Bücher aus, sie sind lebensecht und nachvollziehbar und doch auch irgendwie phantasievoll. Außerdem auch lehrreich, aber das nur am Rande.

Fazit?
Der zweite Teil hält, was der erste verspricht: gute, kurzweilige Unterhaltung ohne viel Schmu auf einem soliden Niveau. Davon könnte ich noch sehr viel mehr hören!

Sonntag, 29. April 2012

Sex and the Kitty – Nancy the Cat

Taschenbuch

Ein tierischer Unterhaltungsroman.
Was als lustige Tiergeschichte anfängt, junge Katze kommt zu einer Familie und entdeckt die Welt, wird im weiteren Verlauf ein klein wenig, nun, fantastisch.
Es tut mir leid, aber eine Katze, die lesen und schreiben kann, lässt mich eher an einen Fantasyroman denken. Überhaupt hatte ich zeitweise den Verdacht, es gibt eine Parallelwelt, in der Katzen die wahren Herrscher sind. Nein, keine Angst, ganz so weit geht die Autorin denn doch nicht.

Nancy hat allerdings einiges zu erzählen, und der Erzählstil bleibt von Anfang an locker-flockig. So musste ich an sehr vielen Stellen herzhaft lachen.

Wer also einen humorigen Katzenroman lesen möchte, ist hier genau richtig, auch wenn der launige Titel vielleicht anderes vermuten lässt.
Und die in der Einführung gegebenen Versprechen werden samt und sonders gehalten!

Fazit?
Mich hat das Buch gut unterhalten, auch wenn mir Katzen doch sehr viel fremder sind, als ich bislang dachte.

Samstag, 28. April 2012

Zorn: Tod und Regen – Stephan Ludwig

Taschenbuch

So, so, ein neues Ermittler-Duo betritt die deutsche Literaturbühne und Alle haben begeistert zu sein.
Aber wer sind die Zwei?
Auf der einen Seite ein Typ, der einfach gar keine Lust dazu hat, ein Polizist zu sein und lieber seine Zeit mit Rumhängen verbringt.
Auf der anderen einen hässlichen Stöpsel, der alle guten Eigenschaften und ungeahnte körperlichen Fähigkeiten in sich vereint.
Sicher, ihre Wortgefechte haben einen hohen Unterhaltungswert, aber reicht das?

Nein, es reicht mir nicht.
Denn was hat das Buch sonst noch zu bieten?
Ziemlich brutale Morde, eine ältere Geschichte, einen Psychopathen, einen Vater, der um seine Familie kämpft (habe ich jetzt zuviel verraten, sorry) und ein paar Randfiguren, die sich vielleicht irgendwann entwickeln, aber nicht hier und jetzt. Ach ja, und jede Menge Regen. Irgendwie hat es das Alles schon gegeben.

Was fehlt ist so etwas wie Tiefe, obwohl viel geschwafelt, angerissen wird. Ein Psychothriller ist das nicht, eher der Auftakt zu etwas, das sich vielleicht in weiteren Bänden zu etwas Gutem entwickeln kann (aber nicht muss).

Stephan Ludwig kann schreiben und er hat mit Zorn und Schröder zwei richtige Typen aus der Taufe gehoben. Nur fehlt in diesem ersten Teil noch eine ganze Menge, um wirklich gut zu sein.
So bleibt bei mir das Gefühl, das zwar Lust auf eine Fortsetzung besteht, aber als eigenständiges Buch hat dieses hier einfach nicht genug Fundament, um mich wirklich zu überzeugen. Ein Zwiespalt.

Fazit?
Nette Unterhaltung für zwischendurch, humorige Dialoge mit Überraschungen, aber wirklich fesselnd ist das nicht. Ich hoffe auf einen überzeugenderen zweiten Teil.

Rabenschwarz – Alexander Felden

Taschenbuch

Es gibt ein paar Dinge, die mich an diesem Buch stören, und die möchte ich zuerst loswerden.
Alleine das Öffnen und Lesen dieses Werkes erfordert einiges an Kraftaufwand, denn leider ist es zu fest geklebt. Ich mag es nicht, wenn ich einen Bücherrücken geradezu brechen muss, um es einigermaßen gut handhaben zu können. Das ist mir auch schon bei anderen Büchern passiert, aber selten in dieser extremen Form.
Weiterhin stören mich ein paar stilistische Gegebenheiten, wohl eher zeitweise Entgleisungen und Schludrigkeiten, die ein guter Korrekturleser sicherlich ohne großen Aufwand beseitigen könnte. Warum wurde niemand gefragt, der sich damit auskennt?

So, genug der negativen Kritik, jetzt zu dem, was mir gefallen hat.
Schon der Einband ist sehr liebevoll gestaltet, ich hatte von Anfang an das Gefühl‚ in diesem Buch steckt sehr viel Herzblut. Und dieser Eindruck verstärkte sich während des Lesens zunehmend. Alexander Felden lässt seine Geschichte wie einen interessanten aber harmlosen Jugendroman beginnen, der sich dann zu etwas entwickelt, das ich ohne zu Zögern als Horror bezeichnen würde. Wäre ich nicht so abgeklärt, ich hätte wohl den puren Angstschweiß auf der Stirn gehabt. Und nein, ich habe nur nicht nachts weitergelesen, weil es schon so spät war ;)

Wortgewaltig werden hier Szenen beschrieben, die ein wahres Feuerwerk im Kopfkino entstehen lassen. Ja, der Mann kann schreiben und er tut es auf eine sehr gute Art. Absolut fesselnd, einfühlsam und wunderbar erschreckend. Da kuschelt man sich glatt tiefer in die Decke.
Die Geschichte selbst ist auf eine sehr spezielle Weise durchdacht und stimmig – das Ende dagegen ist genau so, wie ich es überhaupt nicht mag. Nun ja, es geht ja wohl nicht anders.

Fazit?
Eine mitreißende Geschichte von einem Autor mit Potential. Ich würde gerne mehr von ihm lesen, denn dieses Buch zeigt schon, dass er nicht auf Stereotypen zurückgreifen muss, um seine Geschichten zu erzählen. Sehr erfrischend.

Freitag, 27. April 2012

Zum Teufel mit Vampiren – Mary Janice Davidson

Audible, ungekürzt, gelesen von Nana Spier

Was soll das denn sein?
Eine irgendwie völlig planlose Geschichte um Betsy Taylor, oder was?
Dieser neunte, und hoffentlich letzte Teil, ist im Grunde eine Wiederholung aller bisherigen Bände, in aller Ausführlichkeit und in ständiger Endlosschleife. Irgendwo ist auch eine Handlung, aber die ist mit dem Höllenbesuch und den Zeitreisen auch eher eine Zusammenfassung. Und was soll dieses Eingreifen in die Vergangenheit? Oder das mit der Zukunft? Sorry, aber das war mir einfach zu dämlich.
Als Abschluss war es ziemlich widerlich und ich glaube, ich möchte gar nicht wissen, wie es dazu kommt. Für mich ist hier also das Ende erreicht, definitiv.

Abschließend möchte ich folgendes schreiben: es ist eine lustige, interessante, spannende Reihe, die mir einige sehr unterhaltsame Stunden beschert hat. Manchmal war es erschreckend tiefsinnig, das hat mir gefallen und mich bei der Stange gehalten. Am besten haben mir der erste, der dritte und der sechste Teil gefallen. Andere Teile waren eher ereignisarm, aber immer noch interessant genug. Natürlich handelt es sich bei allen Bänden um eher seichte Unterhaltungsliteratur, ganz klar. Und es ist eine schöne Abwechslung zu den weichgespülten Vampirromane, die es zuhauf gibt. Nur hat Mary Janice Davidson leider nicht den Absprung geschafft. Man muss eine Reihe nicht endlos fortsetzen, nur weil man den ein oder anderen Gag noch nicht losgeworden ist.

Empfehlung?
Wer nicht allzu neugierig ist, sollte auf diesen Teil verzichten. Er ist weder notwendig zum Verständnis der Geschichte, noch schließt er die Reihe ab. Im Gegenteil hinterlässt eher einen etwas bitteren Nachgeschmack!

Donnerstag, 26. April 2012

Eine gefährliche Rivalin – Diana Norman

Audible, ungekürzt, gelesen von Uta Kroemer

Vor etwa einem Jahr habe ich dieses Hörbuch schon einmal gehört und war damals fasziniert von dieser Geschichte.
Beim zweiten Hören musste ich erst einmal tief durchatmen. Uta Kroemer liest auf eine Art und Weise, die mich stellenweise schockiert hat. Seltsam unartikuliert, seltsam betonend, irgendwie unmotiviert und doch bemüht. Irgendwie nicht richtig professionell, aber auch nicht laienhaft. Und trotzdem stört es eigentlich nicht. Vielleicht wird es dadurch sogar ein bisschen intimer, als läse eine Freundin etwas vor. Man mag sie und deshalb sind die kleinen Patzer nicht so schlimm.

Die Geschichte ist Sittengemälde und Geschichte einer Frau zugleich, auf eine gute Art erzählt und durch die gewählten Formulierungen oft lustig, wobei es auch genug an Dramatik gibt, meine Güte.

Fazit?
Die interessante Geschichte einer Frau im 18. Jahrhundert, die auch durch die Vorleserin ihren ganz besonderen Charme hat. Und auch beim zweiten Hören bleibt der Reiz.

Mittwoch, 25. April 2012

Ark Malikum (Kampf gegen die Verschwörer) – Andrew Peters

Gebundene Ausgabe

Mitten hinein in eine ganz andere Realität schickt Andrew Peters seine Leser. Es gibt keine Welt, sondern einen Wald, deren Bewohner ganz auf die Begebenheiten ihres Umfeldes ausgerichtet sind. Dem gegenüber stehen Mythen und Legenden, aber auch eine andere Welt, die nur aus Glas und Metall besteht.
Es ist also der uralte Kampf Gut gegen Böse und zwar auf eine Art und Weise, die mich erst einmal irritiert hat. Es wird übelst intrigiert, geprügelt und sogar gemordet. Blut und andere Körperflüssigkeiten, oder sollte ich besser Ausscheidungen schreiben, fließen, sprudeln, spritzen, und ich kann ein leichtes Ekelgefühl nicht verhehlen. Also sicherlich keine Geschichte für Feingeister. Aber für die ist sie wohl auch nicht gedacht. Nein, hier sind Jungs gefragt, die versuchen, ihren Platz in der Welt zu finden und mit den Dingen klar zu kommen, die nun einmal gerade angezeigt sind. Und wenn dazu eine Ausbildung als Klempner gehört, dann ist es eben so. Dabei geht der Autor durchaus reflektorisch vor und zeigt die inneren Konflikte des Hauptakteurs. Nicht unbedingt tiefschürfend, aber doch so, dass der geneigte Leser ein Bild vor Augen hat, das er nachvollziehen kann.

Sucht man unbedingt nach einer Botschaft in dieser Geschichte, hat man mehrere zur Auswahl. Einmal geht es sicherlich um den Erhalt er Natur. Aber da sind auch noch andere Töne, meiner Meinung nach. Denn es geht auch um Vorurteile, um die Gier, Machtbesessenheit, Unterdrückung.
Doch braucht es unbedingt eine Botschaft?
In erster Linie geht es doch bloß um einen Jungen, der durch einen Zufall in eine Geschichte stolpert, die ihn dazu zwingt, zum Helden zu werden. Und das ist wohl das Garn, aus dem gute Geschichten gestrickt sind, oder?

Der Charme der Geschichte hat sich mir erst nach und nach erschlossen, angefangen bei den kleinen Wortveränderungen bis hin zu dem Geplänkel zwischen den Akteuren und nicht zu vergessen die wirklich niedliche Liebesgeschichte.
Und langweilig wird es eigentlich nur, wenn man sich nicht hinein begibt in diese fremde, ferne Welt des Waldes.

Fazit?
Eine spannende Abenteuergeschichte für Jungen – oder für phantasievolle Menschen jeglichen Alters und beiderlei Geschlechts. Mir hat es jedenfalls Spaß gemacht!

Dienstag, 24. April 2012

Ich bin der Herr deiner Angst – Stephan M. Rother

Taschenbuch

Mich hat dieses Buch wirklich gepackt, zum Teil sogar genau da, wo sie sitzt, die Angst. Und an den Stellen wurde es auch ein wenig unerträglich. So haben mich weniger die wirklich grausamen Todesarten schockiert (sorry, aber da stumpft man wohl irgendwann ab und es ist schließlich Fiktion), als vielmehr die psychologischen Hintergründe. Die Arten der Manipulation, das sich Einmischen in die Seele eines anderen Menschen, hat mich bewegt. Und mir große Angst eingejagt.
Faszinierend waren die verschiedenen Perspektiven, einmal der praktisch allwissende Erzähler (allerdings sehr subjektiv auf Albrecht bezogen), auf der anderen Seite die Ich-Erzählerin Friedrichs. Leider geben beide solche Sätze wie ‚hätten wir zu dem Zeitpunkt gewusst…’ zum Besten. Das ist ein Hilfsmittel, um Spannung zu erzeugen, das ich persönlich eher primitiv finde, tut mir leid.
Allerdings erzählt Stephan M. Rother seine Geschichte ansonsten auf einem guten stilistischen Niveau, was mich ein wenig versöhnt.
Und richtig gut gefallen haben mir die Slapstickeinlagen, wie ich sie hier einfach mal nennen möchte. Allein der Ehemann hat bei mir für einige Lacher gesorgt, und ein wenig für Entspannung. Auch die Figur des Bürgermeisters hat Klasse. Eine nette, liebevolle Hommage.

Fazit?
Ein rundum gelungener Thriller, der mich sowohl technisch wie auch inhaltlich völlig überzeugt hat. Genauso muss ein Thriller sein!

Montag, 23. April 2012

Der Hodscha und die Piepenkötter - Birand Bingül

Ja, es gibt gewisse Ähnlichkeiten zu 'Don Camillo und Peppone', aber im Grunde nur, was das Grundgerüst betrifft. Die Geschichte als solche ist zeitgemäß und aktuell.
Ich gebe es zu, zwischendurch hatte ich ein etwas mulmiges Gefühl, aber Birand Bingül hat eine seht souveräne Art, einen durch dieses Buch mit seinem politischen Untiefen zu führen. Das hat mir sehr gut gefallen. Und es hätte auch daneben gehen können. Ist es aber nicht. Gefallen hat mir auch der liebevoll-ironische Tonfall, der den Blick auf die beiden Protagonisten sehr sympathisch macht. Doch, es ist ein gut geschriebenes Buch, eine nette Geschichte mit hohem Wiedererkennungswert. Und einem Schuss Nostalgie.

Empfehlung?
Definitiv ein Buch für den Nachttisch, unkomplizierte Unterhaltung, an der man ohne weiteres auch hängen bleiben kann. Und ein gewisser Tiefsinn ist auch vorhanden.
Ein Buch, von dessen Einband man sich nicht abschrecken lassen sollte!

Sonntag, 22. April 2012

Body Farm – Patricia Cornwell

Taschenbuch

So langsam komme ich hinter das Problem das ich schon früher mit dieser Reihe hatte: die zeitlich Abfolge stimmt einfach nicht. Nimmt man das Alter von Lucy, in diesem Band ist sie einundzwanzig, müssen seit dem ersten Band etwa zehn Jahre vergangen sein. Dies ist nicht der Fall, es sind bloß vier. Jedenfalls, was das Erscheinungsdatum der Originalausgaben betrifft. Natürlich ist das nicht wichtig, aber es irritiert mich.

Immerhin ist Kay Scarpetta inzwischen technisch etwas mehr auf der Höhe, hat sogar ein Handy, das sie am Gürtel tragen kann. Dass sie nicht mehr raucht geht eigentlich in ihrem gesteigerten Alkoholkonsum unter, tja.

Wie dem auch sei, auch dieser Teil der Serie ist ausgesprochen interessant und zwischenzeitlich auch spannend geschrieben, auf eine angenehm ruhige, fast schon distanzierte Weise. Auch weiß ich es inzwischen zu schätzen, ein Buch zu lesen, dass nicht in jedem vierten Satz stilistische Fehlleistungen aufweist. Nein, es ist solide Unterhaltung auf einem guten Niveau.
So langsam arbeiten sich auch die Charaktere tiefer heraus, besonders Lucy, die in späteren Romanen noch eine wichtigere Rolle bekommt.

Fazit?
Ich bleibe dabei und lese auch die weiteren Folgen, denn gerade dieses Buch hat mir deutlich gezeigt, wie gut Patricia Cornwell schreibt. Das ist sehr angenehm. Und natürlich will ich wissen, wie es weitergeht. Vor allem mit Marino.

Samstag, 21. April 2012

Dead Beautiful – Yvonne Woon

Gebundene Ausgabe (unkorrigiertes Leseexemplar)

Fast von der ersten Seite an hatte ich das Gefühl, diese Geschichte bereits zu kennen. So etwa: Harry Potter meets Twilight. Nur ohne Zauberer und Vampire. Und doch irgendwie ähnlich. Das fand ich eher langweilig und so kam Spannung auch nur sehr selten auf, wenn überhaupt eher gegen Ende. Denn da wird es definitiv anders.
Natürlich ist es ein Jugendbuch, und da kann man nicht unbedingt das erwarten, was man bei anderen Büchern als selbstverständlich voraussetzen kann. Aber trotzdem erschreckt mich immer wieder, wie unstimmig der Stil in solchen Büchern ist. Von hochpoetisch bis peinlich-simpel ist auch hier Alles vertreten, vieles wirkt gestellt hochtrabend, einheitlich ist das nicht. Und reißt mich auch immer wieder aus der Geschichte heraus. Ich stolpere einfach über so etwas.
Erschreckend finde ich dabei immer, dass die Autorin genug Menschen an ihrer Seite hatte, die es besser hätten wissen müssen. Parallelen zu ‚Starters’ drängen sich einfach auf.

Allerdings ist die Idee, die hinter dieser Geschichte steckt, wirklich gut und sogar irgendwie nachvollziehbar. Das hat Spaß gemacht. Hier durchbricht Fantasy beinahe die Grenze zur Realität und regt zum Nachdenken an. Denn ja, warum ist manches so, wie es ist? Könnte es eventuell tatsächlich so sein, wie die Autorin es beschreibt? Unglaubwürdiger als so manche Verschwörungstheorien und Weltuntergangsgeschichten ist es auf gar keinen Fall.
Genau das macht den Reiz dieses Buches für mich aus.

Fazit?
Als Erstlingswerk gerade noch erträglich, aber mit einer guten Idee. Mit der richtigen Unterstützung könnte aus Yvonne Woon eine durchaus gute Autorin werden. Immerhin kann sie ihre Phantasie mit Fakten belegen und erreicht damit eine gewisse Glaubwürdigkeit.
Ich hoffe nur, dass sie keine Fortsetzung plant, denn obwohl die Idee ein gutes Fundament bieten würde, wäre das doch übertrieben.

Donnerstag, 19. April 2012

Europatour auf 4 Pfoten – Antonio De Matteis

Kindle

Dies ist der erste Teil des Reiseberichtes und ich muss hier ausnahmsweise mal etwas zum Inhalt schreiben (mache ich ja sonst nicht!).

Antonio De Matteis macht sich im Jahre 2008 zusammen mit seiner Frau und drei Hunden auf den Weg, um per Fahrrad Europa zu umrunden. Und in diesem Reisebericht stehen die Erlebnisse und Ereignisse.
Warum machen die das?
Um auf das Leben der Straßenhunde hinzuweisen.
So einfach ist das.
So einfach ist das?
Nein, es ist überhaupt nicht einfach, denn die Menschen dieses Quintettes erleben das Leben wirklich von seiner Schattenseite. Im Stich gelassen von ihren Sponsoren, abgewiesen, vertrieben, am Rande der Gesellschaft lebend, zeigt sich, was wirklich dahinter steckt.
Wie ist es, wenn man ärztliche Versorgung braucht, aber die Versichertenkarte ist abgelaufen? Tja, Pech gehabt.
Wie ist es, wenn man, nachdem man seine Tagesstrecke geschafft hat, von dem ersehnten Rastplatz einfach willkürlich vertrieben wird?
Wenn Alles nass ist und kalt?
Am Anfang des Buches dachte ich ‚die armen Hunde’ und meinte die Vierbeiner. Am Ende tun mir die Menschen leid. Und da ist denn auch die Botschaft bei mir angekommen.

Natürlich gibt es auch gute Begegnungen, Menschen, die spontan helfen, gastfreundlich sind. Und wieder zeigt sich, dass die, die wenig haben, oft mehr geben als andere.

Natürlich ist dieser Reisebericht kein literarisches Wunderwerk, gerade die Zeichensetzung ist abenteuerlich. Aber Antonio De Matteis hat definitiv eine Botschaft, und die bringt er ohne Pathos rüber (bis auf wenige Ausnahmen). Und gut lesbar ist es auf alle Fälle.

Leider endet der erste Teil (gewollt) mit einem Cliffhanger, die Absicht ist klar. Aber hier heiligt der Zweck definitiv die Mittel ;)

Empfehlung?
Dieser Bericht kann durchaus Augen und Herzen öffnen. Mich hat er berührt und mir gezeigt, dass der innere Weg, auf dem ich mich befinde, doch nicht so verkehrt ist. Denn egal, wie gering die Tat ist, sie ist immer noch besser, als sich einfach abzuwenden.
So einfach ist das!

Mittwoch, 18. April 2012

Phantom – Patricia Cornwell

Taschenbuch

Der vierte Band der Kay-Scarpetta-Serie kommt jetzt schon ziemlich gewohnt daher. Kay wird angefeindet (irgendwie will immer jemand an ihrem Stuhl sägen), die Protagonisten sind alte Bekannte, Lucy wird langsam erwachsen. Tja, altbekanntes eben.
Nutzt sich das ab?
Momentan noch nicht. Aber ich habe ja auch noch vierzehn Bücher vor mir.
So gilt auch hier: ich mag die Charaktere, ich mag die Art, die Handlung voranzubringen, ich mag die Spannung, die trotz des langen Erzählzeitraumes aufkommt. Und hier gibt es auch noch einen weiteren Anreiz, den das ‚Phantom’ betritt die Bühne.

Lustiges am Rande: ich hab jetzt erst gepeilt, was mit ‚Aufwärmanzug’ gemeint ist, manchmal fällt der Groschen wirklich pfennigweise!

Empfehlung?
Ich glaube, es ist von Vorteil, nebenbei noch ein anderes Buch zu lesen, so nutzt sich eine Serie nicht so ab. Da ich das getan habe, freue ich mich jetzt auf den nächsten Teil. Denn diese Bücher vereinen meiner Meinung nach solide Krimis mit interessanten Charaktere, die mir gerade wegen ihrer Kanten wirklich ans Herz wachsen!

Dienstag, 17. April 2012

Sensibel – Michael Sens

Audible

Michael Sens ist ein musikalisch sehr begabter Mensch, der in seinem Programm durch die musikalische Weltgeschichte reist. Das macht Spaß und gute Laune, hat aber auch nachdenkliche Untertöne, eine richtig gute Sache also.

Nur was hat sich audible bei dieser Verhakstückelung gedacht? Sicher muss man sich nicht ‚I feel pretty’ in der Originalversion anhören, wenn der Witz bei der Sache im Auftritt liegt, aber der Break, der hier gemacht wird, lässt den bitteren Nachgeschmack zurück, um etwas betrogen worden zu sein. Was fehlt denn sonst noch?

Empfehlung?
Wenn man Michael Sens nicht kennt, kann man hier reinschnuppern. Um einen neugierig zu machen, reicht es allemal. Doch ist dieses ‚Hörbuch’ einfach zu kurz, um wirklich zu begeistern.
Schade!

Den Mond aus den Angeln heben – Gregory Hughes

Gebundene Ausgabe

Ein unglaublich schönes Buch!
Schon von der ersten Seite an hat mich dieses Buch gefesselt. Kennt ihr das, ihr schlagt ein Buch auf, lest die ersten Sätze und man legt schon automatisch die Beine hoch, weil man einfach weiterlesen muss?
So ging es mir genau mit diesem Buch. Und das habe ich schon lange nicht mehr so intensiv erlebt.
Und wie kommt das?
Weil der Stil so glaubwürdig jugendlich ist, zum Beispiel. Konsequent zieht Gregory Hughes den genervt-liebevollen Bruder durch, der selbst mit so vielen Ängsten kämpfen muss und doch seine kleine Schwester beschützt.
Hier hätte der Übersetzerin übrigens Großes leisten können, hätte sie ‚I love you’ mit ‚ich hab dich lieb’ übersetzt. Leider tat sie das nicht.

Irgendjemand sagte, es wäre ein trauriges Buch.
Ich finde das (fast) gar nicht. Es ist ein phantasivolles und trotzdem realistisches Buch, und die Realität ist nun einmal kein Ponyhof. Und gerade an den ernsteren Stellen hat dieses Buch seine ganz besonderen Qualitäten. Der Umgang mit dem Tod des Vaters hat mich sehr berührt, und auch das Ende ist für mich wunderbar still und hoffnungsvoll. Natürlich hätte ich mir einen anderen Schluss gewünscht, und so wird es wohl jedem Leser gehen, aber der Autor hat sich für dieses Ende entschieden und es, wie ich finde, genial umgesetzt.

Ob das Buch für Jugendliche bzw. Kinder geeignet ist, kann und will ich nicht beurteilen. Hier sind Eltern gefragt, die sich damit auseinandersetzen können.

Fazit?
Ein ganz seltenes Stück sehr guter Erzählkunst, eine Geschichte, die mich noch eine ganze Weile begleiten wird. Alles in allem ein Buch, das sich heraushebt aus der Masse der Jugendliteratur.
Ich bin froh, dass ich es lesen durfte.

Freitag, 13. April 2012

Man stirbt nur zweimal – Mary Janice Davidson

Audible, ungekürzt, gelesen von Nana Spier

Der achte Band schließt nahtlos an den siebten an und baut auf ihn auf. Aber das ist es nicht, was ihn interessant macht, nein, das liegt an den zwei verschiedenen Erzählern. Dadurch entsteht eine Abwechslung, die ich beim letzten Band definitiv vermisst habe. Ein sehr schöner Kunstgriff.
Allerdings habe ich die Hoffnung, dass es sich langsam auf das große Finale zuspitzt, denn für eine Endlosserie ist auch dieser Teil nicht packend genug. Hoffentlich ist der achte Teil dann der letzte, denn mehr Betsy Taylor braucht die Welt nicht.

Was allerdings die Geschichte ‚Schiffbrüchig’ als Anhang soll, entzieht sich sowohl meinem Wissen als auch meinem Verständnis. Kommt mir vor wie Werbung für eine andere Reihe. Und das finde ich gelinde gesagt lächerlich.

Empfehlung?
Interessant gestaltet und auf ein großes Finale hindeutend, also lesenswert. Inhaltlich leider ein wenig abgenutzt. Aber bei welcher Reihe ist das nicht der Fall?

Donnerstag, 12. April 2012

Wer zuletzt beisst – Mary Janice Davidson

Audible, ungekürzt, gelesen von Nana Spier

Der siebte Teil schwächelt meiner Meinung nach wieder ein bisschen. Erst gegen Ende gewinnt er an Spannung und Tiefe, dann allerdings beinahe herzzerreißend.

Ganz allgemein lässt sich wohl folgendes über solche Reihen sagen: bestimmte Dinge nutzen sich ab. Die Charaktere sind bekannt, ihre Macken auch, in der Handlung findet sich selten noch wirklich Neues. Es kann also eigentlich nur noch Varianten des Bekannten geben. Außer, es wird grundlegendes geändert. Dies geschieht in diesem Teil nicht so richtig, vielmehr wird nur ein bekanntes Problem abgearbeitet. Für den Fortgang der Geschichte ist dies relativ uninteressant – außer, es ist wichtig für die Fortsetzung.

Empfehlung?
Einer der uninteressanteren Teile – allerdings wird hier der Grundstock für den nächsten gelegt, deshalb ein Muss.

Mittwoch, 11. April 2012

Vergiss dein nicht – Cat Clarke

Taschenbuch

Ein tolles Buch!
Es hat wirklich Alles, was ein tolles Buch ausmacht: eine spannende Geschichte, einen einprägsamen Stil, der sich wider Erwarten nicht abnutzt, und eine Ich-Erzählerin, die unter die Haut geht (sorry, insider!).
Wirklich, ich finde das Buch toll – und trotzdem stören mich ein paar Dinge und ich weiß nicht so recht, worauf die Autorin hinaus will. Querbeet werden hier wohl so ziemlich alle Probleme pubertierender Mädchen abgearbeitet. Die Selbstreflektion artet da mal schnell in einen Seelenstriptease aus, der hart an die Grenzen geht. Und da taucht auch immer mal wieder der moralische Finger auf und am Ende natürlich die Hoffnung auf die Belohnung. Für mich wird hier eher Tiefe suggeriert, als das wirklich welche da wäre.

Natürlich ist es ein Jugendbuch, ganz ohne Zweifel. Natürlich kann man hier nicht allzu viel erwarten, und dafür ist es wirklich gut. Nur gerade das Ende hat mich eher enttäuscht, es hängt quasi in der Luft und der Leser wird irgendwie alleingelassen mit seinen Gedanken. Hätte ich dieses Buch mit siebzehn gelesen, hätte es mich wohl sehr verstört. Hier wären meine Eltern gefragt gewesen. Ich hätte wohl einiges nicht verstanden, besonders nicht das Ende. Denn hier fehlt einfach eine klare Aussage.

Empfehlung?
Dieses Buch hat gewiss Bestseller-Potential. Es liest sich gut, ist aktuell und spannend. Aber es ist nicht nur einfach ein Unterhaltungsroman, besonders nicht für Jugendliche. Denn die sollte man meiner Meinung nach nicht allein lassen mit dieser Geschichte. Vorallem dann nicht, wenn man ähnliche Probleme vermutet. Aber es ist sicherlich eine gute Diskussionsgrundlage.

Dienstag, 10. April 2012

Starters – Lissa Price

Gebundene Ausgabe

Die Geschichte hat eigentlich Alles, was ein unterhaltsamer Roman haben sollte, Spannung auf alle Fälle. Die Charaktere sind interessant und man fiebert ganz schön mit.
Aber irgendetwas stimmt nicht. Als ob man einen Film sieht und es ist ein ständiges Flackern vorgelagert, fast wie bei der Maske vom Old Man.
Callie, die natürlich sympathisch ist, neigt meiner Meinung nach zu nicht stimmigen Handlungen und Äußerungen. Es ist, als versuche ein alter Mensch einen jungen Menschen darzustellen. Überhaupt ist der ganze Stil seltsam ungelenk, ständig tauchen Worte auf, die gar nicht in den Erzählfluss passen, dann wieder sind ganze Sätze leicht unverständlich oder sogar unlogisch.
Vielleicht liegt das an der Übersetzung, das kann ich natürlich nicht beurteilen, passt aber zu den Handlungen der Charaktere.

Insgesamt kommt es mir so vor, als hätte Lissa Price eine wirklich gute Story erdacht und sich dann mit einem Handbuch für angehende Schriftsteller in ihr stilles Kämmerlein zurückgezogen, um diese Story zu Papier zu bringen. Das Gerüst stimmt, Rückblicke werden eingebaut, Spannung auch, handwerklich gut – aber es fehlt Esprit. Der Umgang mit Sprache, das Setzen von Akzenten, das Herausarbeiten von Charakteren, all das kommt irgendwie zu kurz oder ist meiner Meinung nach extrem unstimmig. Interessanterweise stehen in der Danksagung eine Menge Namen von Leuten, die es der Berufsbezeichnungen nach besser hätten wissen und machen können.
Ich finde das schade.
Denn so ist ‚Starters’ zwar ein interessantes und unterhaltsames Buch, das man gut an einem Tag durchlesen kann, das aber trotzdem seltsam platt und farblos bleibt.

Empfehlung?
Ein Zwiespalt.
Auf der einen Seite finde ich die Handlung interessant (und ich möchte natürlich wissen, wie es weitergeht), auf der anderen Seite habe ich selten ein Buch gelesen, dass mich stilistisch dermaßen irritiert hat.
Und ein Gedanke bleibt: vielleicht wäre eine Verfilmung besser als die Vorlage!? Wie gesagt, ich bin irritiert.

Mittwoch, 4. April 2012

1945 Der letzte Befehl – Detlev Crusius

Kindle

Eine Kurzgeschichte, die mich schon wegen der Thematik entfernt an Wolfgang Borchert erinnert. Wenige Worte, wenig Handlung, ganz tiefer Sinn.
Da ich mich während der letzten Monate immer mal wieder mit diesem Thema beschäftigt habe, traf mich diese Geschichte ganz besonders.
Fasziniert hat mich auch die Dichte der Beschreibungen, manchmal braucht es nicht viel, um das Kopfkino zu starten.
Und der Satz meines Urgroßvaters (‚Jetzt brauchen wir keine Angst mehr zu haben’) dröhnte am Ende durch meine Gedanken.

Wahre Helden sind nicht groß und schön und stark, es sind die, die zur falschen Zeit einfach das Richtige tun, die still und leise Entscheidungen treffen, ohne sich Gedanken über ihr eigenes Schicksal zu machen, und damit anderen Hoffnung geben.

Empfehlung?
Ein kleines Juwel.
Weil solche Geschichten aufgeschrieben werden müssen, damit sie nicht vergessen werden. Und weil sie auch heute noch aktuell sind.

So, ich muss dann mal ein Buch gewinnen!

Das Buch

Das Gewinnspiel

Der Autor

Ich fände es gut, wenn ich das Buch bekommen würde, weil ich allein schon die ersten Sätze des Klappentextes sehr interessant finde!!

Stadt, Mann, Kuss – Susan Mallery

Kindle

Dieses Buch hat Alles, was ein einfältiges Frauengemüt benötigt, um aus der Tristesse des Alltags zu entfliehen: eine sehr simple Handlung, gar fürchterbare Randgeschichten, die ständig wiederholt werden, weil die unaufmerksame Leserin sie sonst doch sofort wieder vergessen würde, einen wunderschönen Helden, göttergleich und doch von Selbstzweifeln zerfressen, eine hässliches-Entlein-das-zum-Schwan-wird Heldin und natürlich eine gehörige Portion Sex.

Ernsthaft, es ist unglaublich, wie hier nach einem Muster gestrickt wird, das natürlich millionenfach bewährt ist, aber selten habe ich es auf diesem Niveau erlebt. Stilistisch einwandfrei, habe ich mit einigen Würgeanfällen gekämpft, wollte mir mehrfach den kindle vor den Schädel schlagen, ihn sogar komplett entnervt an die Wand werfen. Ich tat es natürlich nicht.

Die Frage jedoch bleibt, wer so etwas liest und es auch noch gut findet.
Wie freudlos muss ein Leben sein, um an einem solchen Werk Gefallen zu finden? Wie ..., nein, ich möchte darüber keine Mutmaßungen anstellen.

Der Schluss hat mir gefallen, der hatte endlich das gewisse Etwas, das ich vorher nicht gefunden habe.

Empfehlung?
Es ist schlimm, dass solche Bücher ihre Daseinsberechtigung haben, denn die haben sie. Allerdings nicht für mich. Auch wenn ich ab und zu bei diesem Genre lande, bei dieser Autorin hoffentlich nicht noch einmal!

Das fünfte Paar – Patricia Cornwell

Taschenbuch

Aus irgendeinem Grund habe ich dieses Buch nicht in einem Rutsch gelesen, was sehr zu Lasten der Spannung ging. Dafür klärt es den Blick für andere Dinge.
Bei all den wirklich fundierten Aussagen, den gut konstruierten Geschichten und dem etwas verwirrenden persönlichen Verwicklungen ist das Ende, also die Auflösung, fast widerwärtig an den Haaren herbeigezogen und dient wohl eher dazu, auf den technischen Fortschritt hinzuweisen. Aber wie dem auch sei, der Gerechtigkeit ist Genüge getan, und darauf kommt es wohl an.
Dabei fällt mir auf: überlebt ein Mörder eigentlich jemals das Ende der Aufklärung?
So langsam kristallisiert sich für mich leider ein Schema heraus und ich weiß nicht, ob ich das noch weitere fünfzehn Bücher aushalte ;)

Empfehlung?
Hey, ich werde sie alle lesen!

Biss der Tod euch scheidet - Mary Janice Davidson

Audible, ungekürzt, gelesen von Nana Spier

Der sechste Teil, endlich!
Aber dieser Teil hat mir am besten bisher gefallen. So spannend waren die Bücher selten, und am Ende so zuckersüß schön, aber nicht widerlich kitschig. Hey, es gibt noch drei Teile, also verrate ich wohl nicht zuviel, wenn ich schreibe, dass es gut ausgeht, oder? ;) Aber es ist meiner Meinung nach wirklich ein richtig, rundum gutes Ende. Und das muss dann auch mal gesagt werden!
Auch hier gab es wieder einen Bonus, über den ich nur ein ‚naja’ verlieren möchte. Als Bonus ganz nett, aber wirklich brauchen braucht man ihn nicht J

Empfehlung?
Meiner Meinung nach der bisher beste Band, wobei natürlich alle Teile gut sind (würde ich sie sonst hören?), aber dieser ist eine Klasse für sich.

Untot lebt sichs auch ganz gut - Mary Janice Davidson

Audible, ungekürzt, gelesen von Nana Spier

Der vierte Band der Betsy-Taylor-Reihe hat es in sich, allerdings nicht unbedingt, was die Handlung betrifft. Denn die ist eher dürftig. Dafür kommen die Sexszenen nicht zu kurz. Und das fand ich ein bisschen übertrieben.
Weiterhin hat dieser Teil weniger Komik.
Alles in allem hat mir dieses Hörbuch nicht so sehr gefallen, es ist nicht wirklich schlecht, vermittelt aber einen Lückenbüßereindruck, der mich ein wenig stört.

Empfehlung?
Hörenswert, weil es Teil einer Serie ist, als eigenständiges Buch eher enttäuschend.