Freitag, 29. November 2013

Die Katastrophe (Das Tal 1.2) - Krystyna Kuhn



Klappbroschur, Jugendthriller



Wie auch schon der erste Teil konnte mich der zweite auch nicht so ganz begeistern. Zwar erklären sich die Protagonisten langsam selbst, und ich glaube, im dritten Teil geht es wieder speziell um eine Person und ihre Geheimnisse, und ein wenig Mystery war auch vorhanden.
Da fällt mir ein, ich habe mir mal zusammen mit anderen ein Foto-Album angeschaut und da gab es einen Paul, den niemand kannte, die Frage des Abends war 'wer ist Paul'.
Vielleicht liegt es am Namen!

Ja, wenn man es voller Erwartungen liest (und vom ersten Teil begeistert war), so wird einem wohl auch dieser Teil gefallen.

Stilistisch habe ich einiges auszusetzen, es ist mir zu simpel geschrieben. Das tritt besonders dann in den Vordergrund, wenn einem die Geschichte stellenweise langweilt. Und das tat sie oft genug.
Diese ganzen Fragen und Gedanken werden wiederholt bis zum Erbrechen und das Innenleben (in diesem Fall von Katie) kommt doch nicht so richtig zur Sprache, nur häppchenweise, so dass sich ein Gesamtbild erst gegen Ende formt. Aber eine Menge Fragen bleiben offen.

Ich weiß nicht, wann ich den dritten Teil lesen werde, schließlich warten noch bessere Bücher inmeinem SuB auf mich.

Fazit?
Solide Jugendunterhaltung, für mich eher nichts!

Mittwoch, 27. November 2013

Heiliger Zorn - Oliver Pötzsch


audible, ungekürzt, historischer Kurz-Krimi (37 Minuten), gelesen von Hans Jürgen Stockerl



Ich habe nur diesen einen Krimi von den CDs gehört, da es sich dabei um eine Sommer-Aktion von audible.de handelte. So ist diese Version auch nicht mehr erhältlich.

Oliver Pötzsch ist sicherlich einigen durch die 'Henkerstochter-Reihe' bekannt, aus der ich bisher leider nur den vierten Teil kenne (was mich ein wenig ärgert). Hier ist die Rezension dazu.

Auch in 'Heiliger Zorn' haben mich die Charaktere sofort für sich eingenommen, ja, ich war geradezu dabei, damals am Tegernsee. Ob dieser Krimi nun spannend ist oder nicht, sei jetzt mal dahin gestellt, mir hat die Atmosphäre gefallen und das klassische Vorgehen. Ein Mord geschieht, es werden Indizien gesammelt und der Mörder seiner gerechten Strafe zugeführt. Dazu noch ein bisschen Hintergrundwissen über Reliquien und ihre Händler und schon ergibt sich ein rundes Bild mit hohem Unterhaltungswert.
Ob diese Geschichte auch länger hätte ausfallen können?
Sicherlich. Allerdings zeigt sich in solchen Kurzgeschichte auch die Meisterschaft eines Autoren, mit wenigen Worten Alles auf den Punkt zu bringen. Und das ist hier gelungen.

Fazit?
Allein für diese Geschichte lohnt es sich schon, sich die CDs zuzulegen, finde ich. Vorallem, wenn man von der Erzählkunst Oliver Pötzschs begeistert ist.

Madame Josette oder ein Dorf trumpft auf - Julia Stagg


audible, ungekürzt, Roman, gelesen von Ursula Berlinghof



Vor einiger Zeit habe ich das Buch 'Monsieur Papon oder ein Dorf steht Kopf' gelesen und es hat mir sehr gut gefallen. Weil es spritzig und witzig und gut zu lesen war.
Nun,das ist der zweite Teil auch, nur liest Ursula Berlinghof für meinen Geschmack viel zu langsam, was der Geschichte den Schwung nimmt. Sie liest allerdings perfekt was Ausdruck und Aussprache betrifft, das hat mir gut gefallen.

So schlagen denn auch zwei Herzen in meiner Brust, was die Bewertung betrifft.

'Madame Josette' schließt direkt an die Handlungen in 'Monsieur Papon' an, kann aber durchaus eigenständig gehört bzw. gelesen werden.

Stilistisch gesehen beherrscht Julia Stagg einfach das Genre der leichten, amüsanten Unterhaltung, das nur dadurch seine Ansprüche hat, dass manchem die französischen Namen und Ausdrücke nicht so geläufig sind. Aber genau das macht den Charme ihrer Bücher aus. Und das Dorf mit seinen doch eher verschrobenen Bewohner kann einem schon ans Herz wachsen.

Fazit?
Eine nette Geschichte, die ich vielleicht doch lieber selbst gelesen hätte.

Halloween - Andreas Eschbach




audible, ungekürzt, Horror, gelesen von Jürgen Prochnow



Andreas Eschbach ist und bleibt für mich der Meister des letzten Satzes.
So plätschert die Geschichte eher gemächlich dahin und hat nur wenig Schauriges zu bieten, man kennt das bereits aus zu vielen Büchern und Filmen.
Aber der letzte Satz, der hat mir Gänsehaut vom Feinsten gebracht.

Jürgen Prochnow liest, nun, wie ein Schauspieler eben so liest. Oder um es deutlicher zu sagen: Schauspieler sollten meiner Meinung nach keine Bücher vorlesen. Bislang konnte mich keiner überzeugen. Und ich habe keine Ahnung, woran das liegt.
Synchronsprecher können es viel besser!
So liest Jürgen Prochnow ohne besondere Betonungen, abgehakt und unrund. Natürlich kann man es sich anhören, aber ein richtiger Hörgenuß ist das nicht. Es fehlt Atmosphäre.

Fazit?
Nette Unterhaltung, die unter dem Vorleser leidet.

Mittwoch, 20. November 2013

Die Pilgerin von Passau - Die Lesung (19.11.2013)

Gestern Abend war ich bei der vierten (und damit leider letzten) Lesung, die meine Buchhandlung vor Ort im Rahmen ihrer jährlichen 'kriminell-lokalen' Lesungen veranstaltet.
Leider hatte ich die erste verpasst.


Doch diesmal ging es sehr historisch zu, weil es um dieses Buch ging.





Also ehrlich, wer Bücher schon wegen ihres Aussehens liebt, der hat hier schon ein wahres Stück Kunst in den Händen, so mit geprägt und so. Einfach wunderschön.

Leider gab es auch hier wieder Musik, diesmal ein Damen-Terzett mit klassischer Musik auf Geige, Flöte und Cello (das war doch ein Cello, oder?). Leider nur wenig mittelalterlich und für mich eine echte Herausforderung, auf dessen Gründe ich hier nicht eingehe.


Und dann betrat Maren Bohm die 'Bühne'. Ja, ihr seht richtig, sie kam in 'Gewandung' (obwohl es da auch einen Reißverschluss gab).


Wer mich richtig gut und schon länger kennt, der weiß, was ich wirklich liebe: Geschichten und Geschichte. Und dermaleinst war ich häufiger auf Mittelalter-Märkten anzutreffen. Außerdem mag ich Zeitreisen.

Und auf eine solche führte die Autorin die Zuhörer, indem sie in der Zeit verbal zurück ging. So waren wir alle ratz-fatz genau dort, wohin wir 'gehen' sollten, nämlich im Jahre des Herrn 1096 mitten auf einer Burg, mitten im aufgeregten Aufbruch zu einem Kreuzzug. Welch ein Abenteuer! Und ich hatte das so genau vor Augen, dass ich beinahe selbst mein Bündel geschnürt hätte um mitzugehen.
Zumindest war ich wieder in meiner Lieblingsburg in Unterfranken.


Derart eingestimmt, begann Maren Bohm aus ihrem Buch zu lesen.


Sie sparte dabei nicht mit historischem Hintergrundwissen und Ereignissen. Ich glaube, ich hab es aufgesogen wie ein Schwamm. Auch als sie auf historisch belegte Personen einging, die in ihrem Buch auftauchen, war ich fasziniert.

In der Pause hat mir die Autorin mein Exemplar natürlich signiert, und ihre Worte werden es mir ermöglichen, bei der Lektüre des Buches vollkommen zu versinken. Leider wird es noch einige Zeit dauern, bis dies geschehen wird, da gerade jetzt ein Bekannter/Freund einen Gefallen eingefordert hat, der mich bis auf weiteres beschäftigen wird.

Insgesamt war es ein wundervoller Abend mit einer Autorin, auf die ich ein bisschen neidisch bin, sie möge es mir verzeihen.
Vielen Dank für diese Lesung!

P.S.: Wer sich jetzt wundert, wieso ein historischer Krimi, der überall nur nicht in meiner Heimatstadt bzw. seiner Umgebung spielt, hier 'auftreten' durfte, nun, die Autorin kommt aus Herford. Und in genau dieser Buchhandlung kann man sich seinen Ausweis für den Jakobsweg stempeln lassen, der durch meine Stadt führt. Ganz zu schweigen von all dem anderen historischen Kram, den wir hier haben.

Die Heilanstalt - Simon Geraedts


Kindle, E-Book, Dystopie



Aus irgendeinem Grund habe ich dieses Buch anfangs für einen Thriller gehalten. Ach ja, der Autor hat es mir verraten.

Nun, lieber Herr Gereadts, Sie haben keinen Psychothriller geschrieben, jedenfalls nicht, wenn Sie dieses Buch meinen!

Aber ich bin genretechnisch ja sehr flexible und hatte schon nach ein paar Seiten erste Bilder im Kopf, naja, eigentlich Filme. Aber ich widerstehe der Versuchung und werde deren Titel nicht nennen, da sie zwar atmosphärisch durchaus passend wären, inhaltlich aber nur begrenzt.

Ok, es ist also in meinen Augen eine Dystopie, die mir nicht allzu Neues bringt.
Doch ist es dem Autor gelungen, so 'dicht' zu schreiben, dass ich eine Lesepause einlegen musste, weil es mich zu sehr belastete. Dies liegt nicht nur an den wohlgeformten Sätzen und den Worten, die benutzt werden, sondern auch an der Geschichte als solcher.

Der Stil
Simon Geraedts zeichnet sich in meinen Augen (und inneren Ohren) durch eine sehr gewählte Sprache aus. Oft klingt es schon ein wenig gestelzt, aber insgesamt würde ich beinahe von 'Wortgewalt' schreiben, die gut zum Thema passt. Dieses Thema unter all der Handlung zu finden, ist allerdings nicht schwer und manifestiert sich meiner Meinung nach in den letzten Kapitel.

Das Thema
Beängstigend fand ich den Bogen, der geschlagen wird, denn der ist nicht in der schrecklichen Zukunft angesiedelt, sondern durchaus im Hier und Jetzt bzw. im Gestern. Da wurde es mir auch ein wenig schwülstig und weniger wäre mir angebrachter zu sein. Aber der Autor erscheint es zu wichtig, um es in weniger Worten auszudrücken und es ist schließlich sein Buch.
(Wobei ich zugeben muss, dass dem Werk weniger Worte durchaus gut getan hätten)

Die Botschaft
Ja, es gibt eine durchaus mutmachende Botschaft, die geradezu euphorisch in meinem Kopf nachhallt. Und obwohl ich meist wenig davon halte, gefällt mir diese ganz gut.

Fazit?
Kein leichtes Buch, eher empfehlenswert für jemanden, der sich Gedanken macht.

Montag, 18. November 2013

Der Adler ist gelandet

... oder: wie die Bücherkiste bei mir ankam!

Samstag überrraschte mich der Paketbote mit der schon sehnlichst erwarteten Wanderbücherkiste von

Kastanie


Jawohl, ich war die erste und hatte so die außerordentlich nette Auswahl.
Tja, allerdings stellte ich bald fest, dass ich nicht viel zu tauschen hatte (böse Tat), aber diese Bücher/Hörbücher gehören jetzt mir:


Tja, was hat mich zu dieser Auswahl bewogen? Petra Hammersfahr ist immer gut. Und in dem anderen Buch geht es um Schokolade, da konnte ich einfach nicht widerstehen. Bei den Hörbücher verhält es sich ähnlich, eines kann ich gut gebrauchen, um es weiter zugeben, eines wollte ich schon lange mal hören und das dritte ist Fantasy. Und wieder reingelegt habe ich folgendes:



Außerdem gab es noch eine kleine Überraschung, die mir bereits sehr gut gemundet hat. Und nun geht es weiter und zwar zu, jawohl zu, lieben Töpferschnecke (diese Zusammenstellung hat schon fast Tradition). Mal sehen, ob sie auch so zufrieden ist wie ich! Aber was packe ich ihr mit rein? Sie wird es sehen.
Eine schöne Überraschung!

Die Tuchhändlerin - Ivonne Hübner


Taschenbuch, historischer Roman



Inhalt
Zur Zeit der Weberaufstände verlieben sich zwei Menschen ineinander, die das nicht dürfen.

Der historische Hintergrund
Da ich in einer Leinenbauer-Stadt wohne, hätte ich mich bestimmt schon mal mit diesem Thema beschäftigen sollen oder können, zumal ich tatsächlich handgewebtes Leinen habe, das sicherlich schon hundert Jahre alt ist. Nun, trotzdem hatte ich keine Ahnung, wusste nur, dass es ziemlich harte Zeiten waren und irgendwann ein Aufstand war.
Und genaueres fand ich in diesem Buch.
Unglaublich, wie das mit den Zunftgesetzen war, immerhin schreiben wir das Jahr 1830 und die französische Revolution war schon ein alter Hut. Aber hier treffen wir auf derart seltsame Anweisungen, die sich in beinahe alle Bereiche des Lebens ausbreiteten, dass es mich geschaudert hat. Und kein Wunder, dass die Leute irgendwann dagegen auf die Barrikaden gegangen sind.
Schön werden in dem Buch die Missstände verdeutlicht, was mir gut gefallen hat.

Der Stil
Der Stil ist setsam abgehackt, die Sätze kurz und voller Wiederholungen, um die Situation zu verdeutlichen. Zuweilen schwappt das gesprochene altertümliche Wort in die Beschreibungen der Autorin, die sich anscheinend genau in die Zeit gedacht hat. Mich hat das teilweise irritiert, weil es nicht rund läuft. Aber eckig kann auch ganz schön sein und so störte es mich nicht weiter. In sich ist der Stil schlüssig und konsequent durchgezogen.

Meine Meinung
Dies ist trotz des reellem Hintergrundes kein Geschichtsbuch. Das Schicksal der Weber ist durchaus erschütternd, wird aber nicht so dramatisch bzw. mitleidsheischend umgesetzt, dass es nun auch mich noch im Nachhinein auf die Barrikaden bringen würde.
Für mich steht hier mehr die Beziehung zwischen Luisa und Casper im Vordergrund und ihre Gedanken, wie man in so einer Welt das Glück finden kann.
Das ist Ivonne Hübner sehr gut gelungen und ich habe es teilweise beinahe atemlos gelesen, besonders am Schluß, als, nun, die Autorin spielt hier ganz gut mit den Befürchtungen des Lesers.
Gefallen hat mir auch die Darstellungen des Damastwebens, die sich wirklich professionell anhören und Lust machen, mehr darüber zu erfahren. Denn natürlich kenne ich Damastbettwäsche bzw. -tischdecken, habe mir aber nie einen Gedanken darüber gemacht, wieviel Arbeit darin stecken kann, wenn es handgefertigt ist. Und selbst das, was man da heute bekommt, ist doch ein relativer Aufwand. Mir jedenfalls war es ein wenig Entschleunigung, zu lesen, wie lange es dauerte, so ein Tuch herzustellen. Und das sogar schon im Vorfeld. Aber so ist das mit dem Handwerk, es braucht Muße, etwas, dass heute selten ist.
Wo war ich?
Richtig, meine Meinung.
Mir hat das Buch gefallen, weil es einen sehr liebevollen Eindruck vermittelt. Da hat jemand, der gut recherchiert hat, eine wunderbare Geschichte geschrieben und es geschafft, mich in das Jahr 1830 zu katapultieren. Ein wenig Lokalkolorit, ein bisschen Leidenschaft und Herzschmerz, Hintergrundwissen und einen besonderen Stil zeichnen dieses Buch aus.
Die Kapitelunterschriften haben mich an 'Zimmer mit Aussicht' erinnert, was nicht so abwegig ist ;)

Fazit?
Empfehlenswert für historisch Interessierte, die nicht nur über das Mittelalter lesen möchten.

Vielen Dank an bloggdeinbuch und dem Dryas Verlag für das Rezensionsexemplar. Bestellt werden kann es auch hier.

Samstag, 16. November 2013

Erwin, Mord und Ente - Thomas Krüger (Hörbuch)


CDs, ungekürzte, Krimi, gelesen von Dietmar Bär



Ja, ich weiß, ich habe das Buch gerade erst gelesen, aber wie angekündigt, wollte ich es unbedingt auch hören.
Und das war gut so.
Zumal sich etwas herausstellte, was ich bereits geahnt hatte: ich lese zu schnell und zu viel, um mich noch genau an Alles erinnern zu können.
Und außerdem wurden in der Leserunde zum Buch bei wasliestdu? Fragen gestellt, über die ich mir beim Lesen keinen Kopp gemacht hatte.
Deshalb war es gut, das Buch zu hören und genau auf bestimmte Dinge zu achten.

Der Sprecher
Dietmar Bär liest absolut gut, nur habe ich bemerkt, dass ich Stimme und Person nicht zusammenkriege. Das ist ein Phänomen, das wohl jeder kennt, denken wir nur an Radiosprecher. Aber er hat auf alle Fälle die richtige Stimme für dieses Buch und erfüllt es mit Leben.

Erwin
Während der Leserunde bemerkten einige, dass sie sich den Protagonisten in seiner Zwiespältigkeit nicht vorstellen könnten, auch ich hatte Probleme damit.
Allerdings weiß ich jetzt warum. Die Eingangsszene mit Erwins Gedankengängen führt den Leser/Hörer auf die richtige Spur, die dann allerdings ersteinmal wieder verwischt wird.
Und mir persönlich steht Erwin sehr nahe, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Seine Art zu denken ist jedenfalls für mich nicht untypisch.

Die Wut
Da ich nun schon wusste, wie Alles endet, hatte ich nicht die gleiche Wut in mir, höchstens ein wissendes Grinsen im Gesicht. Das machte das Hören angenehm und beinahe entspannt, nach dem Motto: ihr Dösköppe werdet euch noch wundern.

Spoilere ich eigentlich gerade?

Die Irritationen
Während der Leserunde stolperten einige über die Namen (besonders die Süddeutschen ;)). Sie zu hören erleichtert die Sache allerdings sehr, wie ich finde und dann wird auch die Absurdität bewusster.

Arno
Erwins Freund wird zu einem sehr präsenten Charakter in der Lesung finde ich, das kann die Stimme in meinem Kopf beim Lesen einfach nicht leisten.

Meine Meinung
Das Buch ist toll.
Wobei ich einschränken muss: ich lese sehr viel Fantasy, daher nehme ich viele Sachen als gegeben hin und ziehe sie nicht in Zweifel.
'Erwin, Mord und Ente' ist kein Krimi im klassischem Stil. Nicht bierernst wird hier die Frage nach dem Mörder gestellt, sondern es wird eine Dorfgemeinschaft gezeichnet, wie sie grenzwertiger nicht sein kann. Und die Situationen als solche haben einen gewissen, beinahe britischen Humor. Nein, ich vergleiche Thomas Krüger nicht mit Terry Pratchett oder Douglas Adams, aber eine gewisse Nähe habe ich schon gespürt.

Meine Empfehlung
Wer jetzt neugierig geworden ist, dem empfehle ich, dieses Buch mit einem gewissen Sinn für Humor zu lesen oder zu hören. Klammert euch nicht an Tatsachen und die Realität (die hoffentlich anders aussieht), sondern seid offen für die Absurdität in dieser Welt. Oder im Paralleluniversum, wer weiß das schon.

Fazit?
Für mich ein Hörgenuss, der mir die Charakteren näher gebracht hat. Also durchaus eine Ergänzung zum Buch.
Und ich weiß schon, wann ich es wieder anhören werde: wenn der zweite Teil erscheint.

Freitag, 15. November 2013

Deathbook Episode 8 - Andreas Winkelmann



E-Book, Thriller, Multimedia



Man merkt, dass es dem Ende zu geht! Nicht viel Neues, obwohl es am Ende doch sehr spannend ist und ich meine Namensvetterin gerne geschüttelt hätte. Wie doof ist die denn?

Eine kleine Geschichte am Rande: ich bekam eine Mail von diesem Psycho und konnte ihm nicht antworten, weil seine Adresse ungültig ist, was für ein Feigling!

Nein, ich steigere mich nicht rein.

Die Tondatei war toll, leider nur für ein Telefongespräch, ich hätte mir beim nächsten den gleichen Effekt gewünscht.

Ich bleibe jedenfalls am Ball und habe mir die letzten beiden Teile schon vorbestellt.

Fazit?
Das Drumherum ist einfach genial!