Freitag, 31. Januar 2014

Laqua – Nina Blazon


Hardcover, Jugendfantasy



Dieses Buch habe ich bei einem Booktuber gefunden, der ganz begeistert von Nina Blazon ist und sich dieses Buch extra zu Weihnachten hat schenken lassen. Also auf in meine Stadtbibliothek und schon lag es auf meinem Tisch-SuB.

Zuerst konnte ich überhaupt nichts damit anfangen, irgendwie war mir das Alles zu ‚bekannt’, so eine typische Jugendgeschichte mit Geschwistern in einer fremden Stadt und so.
Das war schon interessant, aber doch nicht so ‚anders’ wie versprochen.
Doch je mehr die Geschichte fortschritt, umso mehr geriet ich geradezu in den Sog der Handlung, wobei auch das Fremde an sich immer mehr Raum einnahm und verzaubern konnte. Dabei stieg auch die Spannung bis ins thriller-hafte. Und da beginnt dann auch das Kopfkino in Reinkultur. Wunderbar!

Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen, der Stil ist der Zielgruppe und der Handlung angemessen, nicht zu simpel aber auch nicht unnötig umständlich, dafür aber von großer Kraft der Beschreibung.

Fazit?
Mir hat es gefallen, ein besonderes Buch nicht nur für Jugendliche.

Worterklärung:
Booktuber – die lieben Menschen, die Bücher in einem YouTube-Video vorstellen und/oder rezensieren
Tisch-SuB – Unterabteilung meines SuBs, der die Bücher beinhaltet, die ich innerhalb kürzester Zeit lesen muss (Rezi-Exemplar, Leihfristen)

Eine Liebe zwischen den Zeiten – Sabine Neuffer


e-Book, Zeitreiseroman



Inhalt
Lea erbt das Haus ihrer Großmutter und gerät in den Strudel längst vergangener Ereignisse.

Zeitreise
So gut wie jede Zeitreisegeschichte hat ihre eigene Theorie – so auch hier. Und die ist wunderbar durchdacht und ‚wissenschaftlich’ belegt. Das hat mir sehr gut gefallen. Auch gelingt es der Autorin, die Atmosphäre der Vergangenheit sehr plastisch zu beschreiben, sodass ich diese gut nachvollziehen konnte. Das hat mir ‚Spaß’ gemacht, auf eine beängstigende Weise. Ist die Thematik doch defizil. Insgesamt ist dieses Buch ein Zeitreiseroman der Extraklasse.

Liebe
Also ehrlich, die Liebesgeschichte hat mich nicht sehr berührt. Hier fehlt es am Herzblut und am Feingefühl der Autorin, der es nicht gelingt, eine romantische Atmosphäre zu schaffen, auch durch den Mangel an ‚Zärtlichkeiten’. Insgesamt ist das schade, jedoch ist das Thema nicht unbedingt so wichtig, schließlich geht es auch um Freundschaft und die Aufarbeitung der (Familien)Geschichte. Und das ist fesselnd und spannend. Da verzeihe ich gerne den Mangel an Romantik.

Stil
Leider schreibt Sabine Neuffer meiner Meinung nach eher hölzern und gerade am Anfang sehr distanziert, so, als müsste sie sich selbst an ihre Protagonisten herantasten. Dazu kommt noch eine etwas irritierende Wortwahl, die mich aus dem Lesefluss herausgerissen hat.
Ansonsten bewegt sich der Stil in einem guten Durchschnitt und ist flüssig zu lesen.

Meine Meinung
Die Geschichte hat mich sehr gefesselt und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Das Ende ist furios, wenn mir auch eine Sache ein wenig zuviel war, aber das verzeihe ich gerne. Allein die historischen und familiären Geschehnisse sind authentisch und haben mich sehr berührt. Insgesamt hätte ich mehr Worte gewünscht. Aber auch so war ich gefesselt und in nahezu permanenter Spannung. Auch dadurch, dass ich ab einem bestimmten Zeitpunkt zu ahnen glaubte, wie sich die Geschichte weiter entwickelt und da musste ich unbedingt wissen, ob ich mit meiner Vermutung richtig lag. Das bedeutet aber nicht, dass die Geschichte vorhersehbar ist.

Fazit?
Ein sehr authentischer und mitreißender Roman, bei dem ich richtig mitfiebern konnte. Und der mich berührt hat. Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich aus der Geschichte lösen konnte.

Ich danke dotbooks für das Rezensionsexemplar.

Donnerstag, 30. Januar 2014

Knalltüten – Kerstin Klein


Taschenbuch, Chick Lit



Inhalt
Alice’ Abenteuer gehen in die dritte Runde.

Cover
Da Grün meine Lieblingsfarbe ist, mag ich natürlich dieses Cover ganz besonders. Außerdem ist der Fisch erhaben und glänzt. So ein richtiger Hingucker – wie übrigens auch die ersten beiden Bände.

Meine Meinung
Da ich alle drei bisher erschienenen Bände rund um Alice in einem Rutsch (etwa drei Tage) gelesen habe, was weit über tausend Seiten entspricht, kann ich wohl behaupten, dass mir die 'Abenteuer' ganz gut gefallen haben. War ich im ersten Teil noch ein wenig genervt von der Dummheit der Protagonistin, wuchs sie mir doch im Laufe des zweiten ans Herz. Diese Tendenz setzte sich auch im dritten fort und ich war fast traurig, als ich damit durch war. Sie ist einfach eine sympathische Person, auch wenn mir dieses ewige Shopping und Geschminke auf die Nerven ging. Ähnlich war es auch mit der meiner Meinung nach oft sinnfreien Beschreibung der unterschiedlichen Parkvarianten. Kam mir eher so vor, als würde unnötig Volumen in den Text gepumpt.
Ansonsten hat mich auch dieses Buch gut unterhalten und amüsiert. Die hanebüchenen Situationen, in die sich diese Frau bringt, sind so voller Phantasie und Irrwitz, dass ich mich frage, woher Kerstin Klein ihre Ideen nimmt. Dabei sind alle auftauchenden Personen sehr bildhaft beschrieben. Vorhersehbar ist wenig, die kleinen Querelen und die Familie lockern die Handlung auf.
Stilistisch ist dieses Buch absolut überzeugend, ich habe mich tatsächlich über solche Dinge wie ‚wegen des’ freuen können – unerwartet übrigens, da ich diese ‚Qualität’ nicht erwartet habe.
Da es auch einige spannende Stellen gibt, hat mich ‚Knalltüten’ so gut wie gar nicht gelangweilt und die Lesezeit verflog im Nu. Im Gegenteil, meinetwegen könnte es noch weitergehen. Also sofort. Doch leider wird es wohl noch etwas dauern.

Fazit?
Eine bislang rundum gelungene Reihe um eine etwas blonde Frau. Ich freue mich auf die Fortsetzung. Und ‚Knalltüten’ ist ein wundervoller dritte Teil.

Ich danke dem Blanvalet-Verlag für das Rezensionsexemplar.

Mittwoch, 29. Januar 2014

Dumpfbacken – Kerstin Klein



Taschenbuch, Chick Lit



Der zweite Teil einer Reihe hat ja oft so seine Tücken. Oft erden die hohen Erwartungen, die der erste geweckt hat, nicht erfüllt, oft ist er – gerade bei einer Trilogie – eher ein Lückenfüller zwischen dem überzeugenden Einstieg und dem fulminanten Ende.
Nicht so hier!
Im Gegenteil, so langsam schleicht sich Alice in meine Leseherz, denn schließlich wird ihre (selbsteingestandene) Blödheit durch ihr doch so gutes Herz übertroffen. Und ihre Selbstironie ist schon nett.

Übrigens ist auch dieser Band in sich abgeschlossen und man kann ihn durchaus für sich alleine lesen – dann hat man allerdings einiges verpasst. Und die kleine Zusammenfassung hilft nicht dabei, die Tiefen von Alice zu erkennen. Meine Empfehlung deshalb: alle Teile lesen und genießen. Vielleicht aber nicht unbedingt in einem Rutsch ;)

Stilistisch gibt es auch im zweiten Teil nichts zu meckern, im Gegenteil habe ich das Gefühl, mich nicht mehr so gehetzt zu fühlen.

Fazit?
Ein sehr gelungener zweiter Teil!

Dienstag, 28. Januar 2014

Vollmeisen – Kerstin Klein



Taschenbuch, Chick Lit



Zu diesem Buch bin ich gekommen wie die Jungfrau zum Kind. Denn eigentlich wollte ich das Buch ‚Knalltüten’ lesen, aber kaum war es bei mir gelandet, stellte ich fest, dass dies absolut nicht der erste Teil ist. Auch nicht der zweite.
Aber meine Stadtbibliothek ist ja zuweilen ganz gut sortiert, weshalb ich mir dort ohne Probleme ‚Vollmeisen’ ausleihen konnte.

Hier mal die chronologische Reihenfolge der Bücher um Alice:
1. Vollmeisen
2. Dumpfbacken
3. Knalltüten

Die Titel finde ich klasse!

Die Protagonistin Alice ist mir im Grunde einfach zu blöd und mir kommt das Buch streckenweise wie ein Endlos-Blondinen-Witz vor. Seltsamerweise aber lässt sich das Buch ganz gut lesen, wenn man mal überhaupt nicht denken möchte. Es rast so dahin und ist dabei einfach nur, ja, was? Simpel? Unterhaltsam? Blöd? Einfach?
Es ist ein Buch, das ich als ‚Hintergrundmusik’ bezeichnen kann. Es lenkt ein bisschen ab, es schafft eine nette Stimmung, aber nebenbei kann man sich auch mit anderen Dingen beschäftigen. Also sich zum Beispiel überlegen, ob man noch einkaufen muss oder ob die Vorräte über das Wochenende reichen.

Stilistisch ist ‚Vollmeisen’ sehr angenehm, nicht anspruchsvoll, aber doch von einer gewissen Finesse. Dazu noch ein wenig atemlos, was mich am Anfang gestört hat, mich am Ende jedoch überzeugte.

Fazit?
Auch wenn Alice und ich niemals Freundinnen werden könnten, wissen, wie es weitergeht, möchte ich schon. Nette Unterhaltung.

Montag, 27. Januar 2014

Die große Wildnis – Piers Torday



Hardcover, Dystopie, Kinder ab 10 Jahren



Dystopien sind so eine Sache und verursachen bei mir immer ein wenig Unbehagen. So auch diese, die sich meiner Meinung nach auch noch durch eine relative Brutalität auszeichnet, die ich der Zielgruppe nicht angemessen finde. Aber das kann ich nicht beurteilen.

Die Geschichte als solche empfand ich anfangs als etwas zäh, doch nimmt sie ziemlich an Fahrt auf und hat mich in Spannung gehalten. Das Ende ist leider (es soll wohl eine Trilogie werden) offen, wenn auch hoffnungsvoll, sodass ich einigermaßen versöhnt bin.

Stilistisch stolperte ich mal wieder über die Gegenwartsform, die mich immer mal wieder im Lesefluss irritierte. Ich brauche dieses Stilmittel definitiv nicht und finde es schade, weil ich sie unelegant finde. Vielleicht sehen Kinder das anders.
Ansonsten gibt es aber am Stil nichts auszusetzen und ist sogar für ein Kinderbuch sehr hochwertig, wie ich finde.

Die Botschaft, die sich hinter der Geschichte verbirgt, gefällt mir sehr und ich fände es schön, wenn sie auch bei der Zielgruppe ankommt. Zumal sie auch eher unterschwellig überbracht wird.

Fazit?
Eine gut durchdachte Geschichte, die ich allerdings einem Zehnjährigen unreflektiert nicht zumuten würde.

Donnerstag, 16. Januar 2014

Die Sünden meiner Väter - Liz Nugent


Hardcover, Roman



Dieses Buch kommt eher schlank daher, doch ist der Inhalt durchaus gewichtig und 'schwer'. Und faszinierend von der Aufteilung.
Etwas geschieht, schon ein wenig unfassbar und überraschend, und es melden sich verschiedene Personen zu Wort, um zu berichten, wie es dazu gekommen ist. Diese Perspektivwechsel sind ein wunderbares Stilmittel, wie ich finde, denn so kann der Leser auf Entdeckungsreise gehen und die Geschichte und die Charaktere geradezu 'entdecken'. Und die Unglaublichkeit der Geschehnisse sind wirklich spannend.

Stilistisch variiert die Autorin je nach berichtender Person - das finde ich sehr stimmig und zeigt ein gewisses Können. Hat mich beeindruckt. Denn dazu muss man sich schon sehr in seine 'Leute' hineindenken und flexibel sein. Das ist rundum gelungen. Und wenn es angebracht ist, schreibt Liz Nugent auf hohem Niveau.

Was mich gestört hat war nur die Hauptperson. 'Oliver' ist kein Sympathieträger und seine Taten machen ihn mir noch unsympathischer. Das ist schwierig, wie ich finde.
Doch trotzdem konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und habe es quasi 'in einem Rutsch' gelesen, wollte ich doch einfach wissen, was des Pudels Kern ist. Und da gibt es ein paar 'schreckliche' Entdeckungen.

Gut fand ich auch die Einbindung des, ich nenn das jetzt einfach mal so, irischen Hintergrundes und die Auseinandersetzung mit kirchenpolitischen Themen.

Fazit?
Klare Leseempfehlung für Genießer der etwas anderen (spannenden) Geschichte.

Blutsbande - Beate Krafft-Schöning


Hardcover, Tatsachenbericht



Was habe ich gelacht!
Gut, es war im Grunde nur eine Szene (vielleicht auch mehrere), aber ich habe fast auf dem Boden gelegen. Kenne ich doch 'solche' Typen auch, beziehungsweise kannte sie.
Ja, den Anfang machen Geschichten aus dem Leben, die teilweise sogar recht spannend sind und ich dachte schon 'toll, ein Krimi'.
Aber nein, es ist wohl doch ein Tatsachenbericht, den ich inhaltlich nicht bewerten möchte. Sicher geht es der Autorin um Aufklärung und dem Aufzeigen von Lösungen.

Vom Stil her liest sich das Buch sehr flüssig, was nicht selbstverständlich ist. Lachen musste ich allerdings (wiederum) bei der Stelle 'über die Strenge schlagen' - entweder ist das die neue Rechtschreibung (und in dieser Form bislang an mir vorübergegangen) oder eine freudsche Fehlleistung. Ansonsten gibt es nichts zu meckern.
Einige Textpassagen sind, da es sich ja eher um ein Sachbuch handelt, ein wenig dröge, was aber durch die 'spannenderen' Texteteile gut aufgefangen wird.

Sicher ist das Thema insgesamt aktuell und auf andere Städte übertragbar, die Problematik ist bekannt, Lösungen allerdings wohl schwer zu finden. Doch finde ich den Einsatz von Beate Krafft-Schöning gut, denn mal ehrlich, es gibt immer so'ne und so'ne. Überall! Und wer sich auf Parolen reduziert, hat sich in meinen Augen eh schon disqualifiziert.

Leider werden dieses Buch wohl nur die Leute lesen, denen damit offene Türen eingerannt werden, und weniger die, die daraus 'lernen' könnten.

Fazit?
Empfehlenswert, aber nicht unkritisch zu betrachten.

Mittwoch, 15. Januar 2014

Unter 200 Follower Tag

Ich bin sehr froh, dass ich an dieser Aktion teilnehmen darf und bedanke mich für den Tag bei Ellen
(obwohl ich noch nie bei so etwas mitgemacht habe und mich außerdem frage, wieso jemand der Meinung ist, ich hätte unter 200 Follower ;))

Die Regeln:
Den Tagger als Dankeschön verlinken!
Die gestellten 10 Fragen vom Tagger beantworten!
10 neue Fragen stellen!
10 Blogger taggen, die unter 200 Leser haben und ihnen mitteilen, dass sie getaggt wurden.
Zurücktaggen ist nicht erlaubt!

Und nun geht es an die Fragen:

o1. Was fasziniert dich am meisten am lesen?
Die Phantasie anderer Menschen.

o2. Welches Buch wurde deiner Meinung nach am besten verfilmt?
Die Bibel - nein, Scherz beiseite! 'Der Herr der Ringe'. Ich liebe die Filme, aber bei den Büchern komme ich immer nur bis Seite 100, dann bin ich so genervt, dass ich abbreche. Auch bei den Hörbüchern.

o3. Was ist deine größte Büchermacke?
Die 'zugelaufenen' Bücher, die ich mit nach Hause nahm, weil sie niemand sonst haben wollte. Dabei bezweifele ich eher, dass ich sie jemals lese!

o4. Welches Genre liest du überhaupt nicht?
Sciebce Fiction, also so richtig mit Raumschiffen und so

o5. Wo kaufst du meistens deine Bücher?
Da, wo sie gerade am 'billigsten' sind, da oft gebraucht. Neue Bücher kaufe ich mir eher selten und dann je nachdem, wo ich gerade bin, also Kette, Buchhandlung vor Ort oder online.

o6. Magst du lieber Taschenbücher oder Hardcover?
Hardcover, da muss man nicht so rumbrechen beim Lesen und beschädigt auch nicht den Buchrücken.

o7. Welches ist dein absolutes Lieblingskinderbuch?
Meine Güte, dass ist so lange her, aber ich glaube, es ist 'Der glückliche Löwe'. Ist ein Bilderbuch. Ansonsten die Urmelbücher.

o8. Gibt es einen Autor, dessen Bücher du nie wieder in die Hände nimmst?
Spontan? Fitzek! Zwei Bücher von dem gehört und beide Male werden Hunde abgeschlachtet, hab ich echt keinen Bock drauf!

o9. Welches Buch war für dich die Enttäuschung 2o13?
Da ich mir meist wenig Vorstellungen mache und einfach lese, was mir in die Finger kommt, bin ich selten enttäuscht. Die Bücher, auf die ich mich gefreut hatte, waren gut, andere haben mich positiv überrascht. Schlechte gab es meiner Meinung nach auch, aber wenn ich mich vorher nicht darauf gefreut hatte, kann ich auch nicht enttäuscht werden, oder?

1o. Was machst du, wenn du Bücher liest? Hörst du Musik, muss alles ruhig sein oder brauchst du dabei immer was zum Knabbern?
Ich brauche Ruhe beim Lesen (früher war das anders, aber da gab es zu Weihnachten auch noch Schnee *gröhl*), allerdings leide ich unter Konzentrationsschwäche. Wenn ich mich jedoch in einem Buch 'verliere', bekomme ich oft gar nichts von der Welt um mich herum mit (fällt mir immer dann auf, wenn mir nach zehn Minuten auffällt, dass wohl mein Hund irgendwann gebellt haben muss). Knabbern? Oh ja, aber das ist nicht gut!

Ich tagge (und es ist mir egal, ob diejenigen weniger als 200 Follower haben - woher soll ich das auch wissen?):


Kastanie

Ni Sch
mikealuna
Gackelchen
KronprinzessinM
Prettytiger
Leseengel
Lesemonster
Sunsy
Phantasia

Die Fragen:
01. Auf welches Buch freust du dich ganz besonders 2014?
02. Bücher, Hörbücher, E-Books? Was nutzt du am meisten?
03. Bücher, Hörbücher, E-Books? Was nutzt du am liebsten?
04. Welches Genre magst du am liebsten?
05. Von welchem Autor hast du die meisten Bücher?
06. Liest du gerne im Cafe oder doch lieber auf dem Sofa?
07. Nutzt du das Angebot einer Stadtbücherei?
08. Bist du auf Bücherplattformen unterwegs? Und wenn ja, auf welchen?
09. Ein Leben ohne Bücher ist wie...?
10. Welches Buch hat dir in diesem Jahr bisher am besten gefallen? (keine Fangfrage ;))

Dienstag, 14. Januar 2014

Almuth spielt auswärts – Tanja Kokoska


Klappbroschur, Roman



Was sich hier erst einmal als leichter Frauenroman präsentiert, hat mehr Tiefgang als erwartet. Das hat mich sehr überrascht und zwar auf eine sehr angenehme Art und Weise. Auch wenn ich mit dem Inhalt nicht unbedingt einverstanden bin.

Stilistisch hat mir das Buch sehr gut gefallen, vor allem die Wiedergabe der inneren Dialoge als Diskussionsgrundlage hat mich amüsiert. Und da wird halt ‚geredet’ wie der Schnabel gewachsen ist. Sehr authentisch.
Überhaupt sind die Assoziationsketten unnachahmlich – aber realistisch. Schließlich weiß jeder selbst, was in seinem Kopf manchmal so abgeht.

Die humorvollen Einlagen, die ich als eher selten empfand, disqualifizieren ‚Almuth spielt auswärts’ nicht zur reinen Frauenkomödie, lockern im Gegenteil den doch sehr ernsten Hintergrund wunderbar auf und stehen im guten Gegensatz zu der Kernaussage.

So ist dieses Buch insgesamt anders als auch das (wunderschöne) Cover und der Blick auf die Rückseite vermuten lassen – und ich hoffe, dass es viele LeserInnen finden wird, die das zu schätzen wissen.

Die Protagonisten sind nachvollziehbar und irgendwie bekannt, jedenfalls, wenn man sich in der Welt umschaut. Denn gut getroffen sind sie auf alle Fälle.

Fazit?
Wer hinter die Fassade zu blicken vermag, hat hier ein tolles Buch.