Donnerstag, 30. April 2015

Neuzugänge 30.04.2015

Jetzt bin ich richtig für das lange Wochenende gerüstet, denn sowohl ein Buch

als auch ein Hörbuch

sind heute bei mir eingezogen.

Das Buch verspricht leichte Unterhaltung, das Hörbuch ist eine nette Abwechslung zu 'Krähenmädchen', das ich gerade zu Ende gehört habe und das wirklich richtig heftig ist. Die Rezension dazu kommt morgen, genau wie noch ein paar andere!

Einen schönen Feierabend und bis morgen!

Mittwoch, 29. April 2015

Neuzugang 29.04.2015

Da mir 'Muscheln für Mutti' ganz gut gefallen hat, durfte heute


bei mir einziehen!
Und das Cover hat mich jetzt schon überzeugt, fühlt sich echt an wie Sand, der Haufen!
Wie gut, dass langes Wochenende ist!

Dienstag, 28. April 2015

Ich lese gerade (28.04.2015)



Dieses Buch ist so toll, dass es garantiert eines meiner Lieblingsbücher 2015 wird - und lustigerweise freue ich mich darauf, es irgendwann noch einmal lesen zu können. Das ist mir auch noch nicht passiert!

Leider erscheint es erst am 11. Mai, aber das Warten lohnt sich!

Montag, 27. April 2015

Neuzugang 27.04.2015

Heute hatte ich eine besondere Überraschung in meinem Briefkasten, nämlich zwei Exemplare von diesem Buch:


Da ich natürlich nur ein Buch brauche, um es zu lesen, darf ich das zweite verlosen!
Also werde ich auf meiner Bücherblog-Facebook-Seite eine kleine Aktion starten ;)
Schaut einfach mal vorbei, da erfahrt ihr am 1. Mai mehr!
https://facebook.com/cogitosbuecherkiste

Sonntag, 26. April 2015

Was mach ich bloß...

... mit diesem Buch?


Die Geschichte ist eigentlich interessant, aber sie ist so konfus geschrieben, dass ich nur genervt bin.

Samstag, 25. April 2015

Neuzugang 25.04.2015

Normalerweise verschickt wasliestdu.de die Prämienbücher in zu großen Kartons, heute jedoch war er fast passend.
Denn dieses Buch lag darin:


Das ist ein Wälzer, man glaubt es kaum, dabei sind es nur 671 Seiten. Natürlich freue ich mich auf die Lektüre, aber danach werde ich wohl eine Weile auf e-Books ausweichen ;)

'Inselkoller inklusive' war übrigens noch besser als erwartet, die Rezension erscheint in Kürze.
Weil es mir so gut gefallen hat, habe ich mir gleich das zweite Buch von Mike Schulz bestellt.

Dämonenhunger – Timothy Carter


Klappbroschur, Jugendroman



Nachdem mich ‚Böser Engel’ so richtig begeistert hat, hatte ich mich eigentlich auf ‚Dämonenhunger’ gefreut.
Aber schon bald stellte sich bei mir Ernüchterung ein und ich war ein bisschen genervt von dem Buch. Der Stil wirkt irgendwann aufgesetzt, manche Szenen sind einfach wirr und lassen keine Bilder entstehen, die Geschichte ist zwar schön absurd, aber der Funke sprang bei mir einfach nicht über. Und so habe ich mich ein wenig durch das Buch gequält und war froh, als ich es beendet hatte.

Aber versteht mich bitte nicht falsch, schlecht ist es nicht. Es sprüht vor guten Ideen und actionreichen Szenen.
Nur für mich war es definitiv nichts.

Aber es kamen eine Menge Dämonen darin vor, wenn auch kein Teufel.

Fazit?
Sicher gute Unterhaltung – nur leider nicht für mich.

Der Fluch des Pharao / Die Dracheninsel (Hexe Lilli)


CD, Hörspiel, Kinder ab 5 Jahren



Nein, ich kenne die Serie nicht – aber da es um Zeitreise geht, war ich einfach neugierig.
Leider gibt es keine Einleitung, die erklärt, wer Lilli und Hektor eigentlich sind und warum sie durch die Zeit reisen können. Das steht dann aber zum Glück auf der Rückseite der CD-Hülle. Hier sind also die Eltern gefragt.

Sympathisch sind die Beiden auf alle Fälle und die Geschichten sind interessant.

‚Der Fluch des Pharao’ ist meiner Meinung nach ziemlich gruselig. Besonders die Sache mit dem Sarkophag fand ich beinahe beängstigend. Aber ich weiß natürlich, dass Kinder so etwas anders sehen und verarbeiten. Und so bietet diese Episode einen guten Blick in die Zeit des alten Ägyptens und macht bestimmt neugierig. Und genau das soll eine ‚Kindergeschichte’, neugierig machen auf die Welt und wie hier auf Geschichte.
Außerdem geht es doch ziemlich spannend zu, schließlich gilt es, einen Pharao zu retten.

‚Die Dracheninsel’ ist eine eher lustige Geschichte, in der es natürlich um Freundschaft geht, die aber genug Raum für humorige Szenen hat. Ich jedenfalls musste des Öfteren lachen.
Und ich lasse jetzt mal den moralischen Finger in der Tasche, was den Hund betrifft, das überlasse ich gerne den Eltern. Und am Ende geht es natürlich gut aus.
Eine runde Geschichte ist es auf alle Fälle, die mir richtig Spaß gemacht hat.

Fazit?
Als Begleitmaterial zur TV-Serie ist diese CD bestimmt eine sinnvolle Ergänzung, als eigenständige Hörspielserie fehlt mir einfach die Erklärung.

Engelskalt – Samuel Bjørk


CD, ungekürzt, Krimi, gelesen von Dietmar Wunder

Ja, ich mag skandinavische Krimis und Thriller.
Und ‚Engelskalt’ ist da keine Ausnahme.
Wunderbar verwirrend, viele ‚Lebensgeschichten’, Typen mit Ecken und Kanten, tiefgründige Psychologie und Namen, die mich an Urlaub erinnern.
Und in ‚Engelskalt’ verwirren sich die Handlungsstränge dazu noch dermaßen, dass man den ‚Täter’ sehr schnell aus den Augen verlieren kann, und sich nur noch fragt ‚wer den nun?’. Die Auflösung ist allerdings unglaublich gut!
Leider fand ich das Ende etwas schwach, allerdings waren das nur die letzten zehn Minuten oder so, die übrigen 12 Stunden und gute 48 Minuten waren unglaublich spannend und mitreißend.

Allerdings muss ich gestehen, dass mich der Vortrag, den Dietmar Wunder abliefert, einfach nur fasziniert. Ohne es zu übertreiben, spricht er die Figur und die entsprechenden Szenen mit einem Einfühlungsvermögen, das ich nur bewundern kann. Mal kindlich-naiv, mal erwachsen-hart, mal schnell, mal langsam, immer der Situation angepasst und mit sehr viel Gefühl für die Handlung haucht er dem Buch Seele ein, erweckt es zu einem Leben, das es ohne ihn vielleicht gar nicht hätte.
Und so wage ich zu behaupten, dass mich ‚Engelskalt’ als gedrucktes Buch nicht so in seinen Bann gezogen und überzeugt hätte. Meine Güte, was habe ich mitgefiebert, wenn Dietmar Wunder das Tempo erhöht hat, was war ich bestürzt, wenn er mit kindlicher Stimme aus Sicht des Mädchens erzählt, was geschieht.
Das Alles gelingt ihm ohne sich auch nur einmal zu versprechen oder zu schludern!

Natürlich kann auch der beste Vorleser ein ‚schlechtes’ Buch nicht retten, aber er kann ein gutes Buch zu einem sehr guten Hörerlebnis machen.

Fazit?
Als Hörbuch absolut empfehlenswert!

Inselkoller inklusive – Mike Schulz


Broschiert, Humor



Dieses Buch vereinigt auf sehr gekonnte Art und Weise ‚Immer Ärger mit Harry’ mit dem ‚Gespenst von Canterville’ und würzt das Ganze mit einer gehörigen Portion Ohnsorg-Theater. Wirken die ersten Seiten noch ein wenig wirr, zogen sich bei mir nach und nach die Mundwinkel immer weiter nach oben und das Dauergrinsen wurde nur von lautem Gelächter unterbrochen. Sätze wie ‚Das Meer ist groß, das reicht bis zum Horizont’ haben mich fast vom Sofa geworfen und mich einfach für dieses Buch begeistert.
Dabei versteht es Mike Schulz vortrefflich, seine Protagonisten mit Leben und Charakter zu füllen und scheut sich dabei auch nicht, auf derbe Ausdrucksweise zurück zu greifen, die aber im Kontext stimmig ist.
‚Inselkoller inklusive’ bietet damit ein entspanntes Lesevergnügen, gerade richtig für einen Sommernachmittag im Liegestuhl oder einem Herbstabend auf dem Sofa.

Stilistisch hat mir das Buch nicht so ganz gefallen. Sicher ist es leicht zu lesen und verzichtet auf komplizierte Konstrukte, allerdings ist das Niveau doch eher mittelmäßig und erlaubt sich ein paar umgangssprachliche Ausrutscher abseits der wörtlichen Rede, die mir immer wieder sauer aufgestoßen sind.

Aber was soll ‚Inselkoller inklusive’?
Unterhalten, belustigen, unbeschwerte Stunden schenken.
Und das tut es einfach.
Also schaltet sich der Besserwisser-Modus auch irgendwann ab, man ist in der Geschichte drin und zieht seinen Hut vor den Einfällen des Autors und seinem unbestreitbaren Talent, Dialoge in Szene zu setzten – das Telefongespräch zum Beispiel – und seinen Figuren, gerade auch denen am Rande, sehr viel Leben einzuhauchen. Da läuft das Kopfkino und das macht einfach Spaß.

Fazit?
Es macht einfach ganz viel Spaß!

Freitag, 24. April 2015

Neuzugang 24.04.2015

Passend zum Wetter und zum Wochenende kam heute dieses Buch bei mir an:



Allein das Cover verspricht doch schon entspannte Unterhaltung, finde ich - und freue mich auf die Lektüre!

Ein schönes Wochenende! :wave:

Mittwoch, 22. April 2015

Der Vorleser – Bernhard Schlink


Taschenbuch, Roman



Dieses Buch hat mich, neben der Haupthandlung natürlich, sehr berührt, und zwar durch ein paar treffende Sätze, die Bernhard Schlink als Ich-Erzähler formuliert und damit Gefühle und Gedanken wiedergibt, die ich auf mich beziehen konnte. Das hat mich einerseits erschreckt, andererseits auch beruhigt.
Weiterhin finde ich das Thema ‚Schuld’ hier sehr gut dargestellt und aus vielen Blickwinkeln beleuchtet. Das hat mich beeindruckt, auch wegen der Frage ‚Was hätten Sie gemacht?’. Denn es ist so einfach, zu verurteilen und zu richten, wenn man selbst nie in der Situation war. Und so ist der Kläger von heute vielleicht doch der Täter von morgen.
Bernhard Schlink gelingt es meiner Meinung nach gut, darzustellen und eben nur für sich zu urteilen, sich selbst zu beurteilen, ohne in letzter Konsequenz zu verteufeln.
Gelungen fand ich auch die Darstellung der Abstumpfung, die im krassen Gegensatz zu der heutigen ‚Betroffenheit’ steht. Meiner Meinung nach realistisch und erhellender, als alle Effekthascherei, die allgemein üblich ist.

Selbstverständlich ist dies ein stilistisch hervorragendes Buch, der Anspruch ist hoch, bleibt aber verständlich und gut zu lesen.

Für mich ist ‚Der Vorleser’ auf der einen Seite literarisch sehr gut, auf der anderen Seite ein wunderbare Auseinandersetzung mit der deutschen Kriegs- und Nachkriegsgeschichte, die unterschwellig auch die Themen Kriegskinder und Kriegsenkel aufgreift, bevor es diese Begrifflichkeiten überhaupt gab.
So erklärt Bernhard Schlink, vielleicht unbewusst, Mechanismen, die gleich zwei Generationen geprägt haben und bis heute nachwirken.

Fazit?
Interessantes Buch, in dem die eigentliche Geschichte durch viel Psychologie aufbereitet und aufgewertet wird.

Die geheimen Schwestern – Anne Fortier


CD, Wissenschaftsthriller, ungekürzt, gelesen von Tanja Fornaro, Suzanne von Borsody und Jacob Weigert



Anne Fortier liefert mit ‚Die geheimen Schwestern’ eine durchaus solide Arbeit ab, in der sich historische Ereignisse und ein aktueller Erzählstrang wunderbar ergänzen. Wobei die historischen Ereignisse im Grunde genauso fiktiv sind wie die aktuellen Geschehnisse.

Leider braucht die Geschichte ziemlich lange, um in Fahrt zu kommen und mich als Zuhörer in ihren Bann zu schlagen, dann allerdings war ich einfach nur fasziniert und begeistert. Und ja, besonders die Episode in Kalkriese, da war ich nämlich letztes Jahr. Die Verknüpfung geschichtlich relevanter Schauplätze hat mir insgesamt gut gefallen. Die Interpretationen und zum Teil Neubesetzungen des trojanischen Krieges, durchaus überzeugend übrigens, fand ich toll und nachvollziehbar – und mal ehrlich, die Wahrheit wird sch eh nicht nachvollziehen lassen, warum also nicht diese Art der Sicht?

Leider hat mir das Ende, also die letzten zwei Stunden ungefähr, dann wieder nicht so gut gefallen. Das war mir zu schwülstig und ‚edel’. So stehen neben guten Ideen und spannender Geschichte meiner Meinung nach zu viel Herzschmerz und Heldenkram. Vielleicht liegt es an der weiblichen Autorin?

Tanja Fornaro, Suzanne von Borsody und Jacob Weigert lesen professionell und einfühlsam, ohne es zu übertreiben, und bieten so eine insgesamt angenehme und gute Unterhaltung. Insgesamt solide, genau wie das Buch, ohne große Highlights.

Fazit?
Interessante Geschichte, die leider an manchen Stellen ins Triviale abgleitet. Für alle historisch Interessierte empfehlenswert.

Die letzten Tage von Rabbit Hayes – Anna McPartlin


CD, gekürzt, Roman, gelesen von Nina Petri



Was mich beeindruckt hat bei diesem (Hör)Buch, war, dass man genau das bekommt, was man erwartet. Eine rührselige Geschichte nämlich, mit sehr viel Drama, Gefühl und einer Tränengarantie. Und das ohne Kitsch trotz der Klischees. Im Gegenteil mit sehr viel Mut und Realitätssinn erzählt Anna McPartlin, lässt einen auch mal Lachen, weil es genau so ist, das Warten auf den Tod. Ein Schwanken zwischen Lachen und Weinen, Erinnerungen, Hoffnungen, Chancen, letzte Gespräche, Abschiede.

Gleichzeitig hat mich ‚Die letzten Tage von Rabbit Hayes’ zum Nachdenken angeregt, weil bei aller Kaltschnäuzigkeit, die ich bei so einem Thema an den Tag lege, eines sicher ist: meine größte Angst ist weder das Sterben noch der Tod, sondern die Einsamkeit dabei.
Interessante Gedanken, die dieses Buch hervorruft. Und die wohl bei vielen andere sind.

Derart auf den Punkt gebracht, menschlich und irgendwie allgemein gültig, gefällt mir dieses Buch vielleicht auch gerade wegen Rabbits Geborgenheit in ihrer Familie, die natürlich eine Ausnahme darstellt, aber doch tröstlich ist. Weil es eben Hospize gibt, wo Sterben und Tod kein Tabu ist – und jetzt wird es mir zu persönlich für eine Rezension!

Genau so wirkt ‚Die letzten Tage von Rabbit Hayes’, es trifft den Nerv und ist persönlich, und das ist (manchmal) genau richtig.

Fazit?
Ich danke Anna McPartlin für dieses Buch!