Donnerstag, 31. Dezember 2015

Jahresrückblick 2015

Schlimm, diese ewigen Jahresrückblicke, oder?
Hey, es ist nur ein Datum!

Trotzdem liebe ich das einfach, dieses Revue passieren lassen der letzten 12 Monate.

Und machen wir uns nichts vor, es gibt immer einiges zu berichten!

Die Fakten:

160 gelesene Bücher

58.621 gelesene Seiten

160,6 Seiten pro Tag

4 noch nicht beendete Bücher

Natürlich gab es auch ganz, ganz viele Hörbücher, sogar welche, zu denen ich keine Rezension geschrieben habe. Nächstes Jahr werde ich die auch auflisten. Vielleicht.

Und es gab den großen Umzug von blog.de hierher. Meine Güte, hat mich das genervt. Manchmal habe ich gedacht, ich schaffe es nicht, dann wieder wäre ich lieber in Realität umgezogen. Ehrlich. Es war anstrengend und frustrierend. Und ich war sauer auf blog.de - wie wohl sehr viele meiner 'Leidensgenossen'.

Was aber alles andere in den Schatten gestellt hat, war die Eröffnung des Bloggerportals der Randomhouse Verlagsgruppe! Diese Plattform hat es mir ermöglicht, mein Bücherspektrum drastisch zu vergrößern und ich bin den lieben Mitarbeitern dort sehr dankbar für all die schönen Momente, die ich durch sie erfahren durfte.
Auch bei HarperCollins hat sich etwas getan - der Trend geht immer mehr zum supernetten Umgang der Verlage zu 'ihren' Bloggern.

Aber der Mensch lebt nicht vom Buch allein!

Mein ganz persönliches Jahr 2015 war eher eine Nullrunde.
Keine großen Katastrophen, aber kleine Schicksalssticheleien und der alltägliche Kleinkrieg mit mir selbst. Vieles ist mir schwer gefallen, meine unterentwickelte Sozialkompetenz hat mir so manches Bein gestellt und insgesamt hat mich dieses Jahr eher gelähmt als irgendwie weitergebracht.
ABER: Ich habe auch Wege gefunden, um 2016 anders zu gestalten!
Ob und wie ich das durchhalte, weiß ich natürlich nicht, aber die Vorsätze und Ansätze und Leitsätze und alle Hilfsmittel sind da!
Und genau für so etwas brauche ich den 'Schnitt' des Jahreswechsels - ich mag das Gefühl, alle Möglichkeiten offen zu haben, einen neuen Start zu haben!
Ich weiß, dass das Blödsinn ist, man kann jeden Tag, jede Stunde neu anfangen. Aber ich denke gerne sehr groß in der Hoffnung, dass wenigstens kleines geschieht. Und irgendwie habe ich ja auch schon angefangen.

Nächstes Jahr wird es zwei Ereignisse geben, die mich sehr mit mir selbst konfrontieren werden. Und ich freue mich darauf.
Aber hauptsächlich steht das Jahr 2016 ganz unter dem großen Thema 'Achtsamkeit'.
Jetzt verdreht nicht die Augen, ich meine das ernst!
Und ja, ich bin eher ein 'Spätzünder'!

Wie dem auch sei

Alle, die mich begleitet, unterstützt, still mitgelesen oder erst jetzt über mich gestolpert sind, wünsche ich einen guten Rutsch und ein wundervolles neues Jahr!

Wir sehen uns 2016!



Ein paar meiner Jahreshighlights 2015:




Alle Bücher 2015:



Mittwoch, 30. Dezember 2015

All die verdammt perfekten Tage - Jennifer Niven


Klappbroschur, Roman


Oh Mann, schon wieder so ein 'ich bin Teenager und habe Probleme'-Buch!
Dazu noch mit der klassischen Rollenverteilung: er ist der Aussenseiter, der bad guy, sie ist die Vorzeige-Highschool-Prinzessin. Gähn.
Allerdings ist das nicht die ganze Wahrheit und besonders Finch deutet tiefe, dunkle Geheimnisse an. Dabei helfen die zwei Erzählperspektiven. Aber es bleibt über lange Zeit nicht besonders erschütternd, ergreifend oder gar überraschend. Bis ich irgendwann das Gefühl hatte, die Geschichte kippt in eine ganz andere Richtung, die natürlich schlüssig ist, aber so konsequent, dass es mich atemlos gemacht hat. Das war auch der Zeitpunkt, als ich sehr versucht war, das Ende zu lesen, um zu wissen, wie es 'ausgeht'. Habe ich natürlich nicht gemacht. Und das ist gut so.

Abgesehen von der Handlung, die an Ehrlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt und mir an vielen Stellen aus der Seele sprach, hat Jennifer Niven genau die Worte gefunden, die sich Menschen mit psychischen Erkrankungen wünschen. Und die Angehörigen und Freunde. Angefangen bei der Pseudo-Betroffenheit bis zum völligen Unverständnis und Vorurteilen rechnet sie geradezu mit den 'Normalos' ab und erklärt einfühlsam, geradezu geduldig und eindringlich, was es mit 'Psychos' auf sich hat. Wobei das eine das andere nicht ausschließt.
Und um die ganze Sache abzurunden, gibt es noch die 'Anmerkungen der Autorin' und einen Adressanhang.

Bücher können vielleicht keine Leben retten, aber sie können sensibilisieren. Und ich denke, 'All die verdammt perfekten Tage' wurde genau dafür geschrieben und kann das auch erreichen. Weil man aus jedem Wort herauslesen kann, dass es Jennifer Niven nicht darum ging, noch einen Teenager-Roman zu schreiben, der Klischees bedient, sondern darum, ihre eigenen Erfahrungen zu verarbeiten, zu teilen und aufzuklären. Das ist an manchen Stellen sicher unangenehm, aber ich finde, es gibt auch genug gute Momente und ganz viel Hoffnung.

Ich wünsche mir, dass dieses Buch nicht nur von 'Betroffenen' gelesen wird, sondern ganz besonders von denen, die nicht verstehen, dass psychische Erkrankungen genauso 'schlimm' sind wie physische, für jeden sichtbare. Glaubt mir, ein gebrochenes Bein wäre für einen Depressiven eine gute Alternative zu seiner Krankheit. Und auch schwerere Erkrankungen. Denn es ist schlimm, 'Schmerzen' zu haben, die niemand versteht, geschweige denn deren Auswirkungen toleriert.

Jennifer Niven trifft auch stilistisch genau den richtigen Ton, auch, weil sie den Leser tief in die Seelen ihrer Protagonisten schauen lässt. Das geschieht oft schnörkellos, manchmal aber auch sehr poetisch, immer aber wahrhaftig.

Fazit?
Ein sehr wichtiges Buch!

'All die verdammt perfekten Tage' ist bei Limes erschienen.

Ein Video zum Buch gibt es auf der rechten Seite im book board, einfach mal anklicken!

Regengötter - James Lee Burke


2 mp3 CDs, gekürzt, Thriller, gelesen von Dietmar Wunder


Von 'Regengötter' hatte ich mir eine Art Jack Reacher erhofft und wurde schwer enttäuscht. Inhaltlich gäbe es genug Parallelen zu den Büchern von Lee Child, genug böse Menschen, die eher unschuldige Opfer verfolgen und auf einen Retter in der Not bauen können, doch besonders die Figur des Sheriff Hackberry blieb für mich viel zu zweidimensional, um mich überzeugen - und mitreißen - zu können.
Allerdings gibt es den einen oder anderen 'Held' in der Geschichte, was mich ein wenig mit dem Buch versöhnt hat.
Ansonsten gibt es meiner Meinung nach einfach nur die üblichen Verdächtigen, den Psychokiller (der allerdigs wunderbar konsequent ist) und eine Grundidee, die mich nicht vom Hocker geschmissen hat. Gut unterhalten dann aber doch irgendwie. Auf einem eher durchschnittlichen Niveau. Also durchaus solide Thriller-Arbeit.

Was das ganze für mich aber auch wirklich erschwert hat, war Dietmar Wunder. Das ist mir vorher nie aufgefallen, vielleicht, weil ich mich da einfach auf die Handlung konzentriert habe, aber der Mann hat wirklich eine tolle Stimme. So fand ich es einfach nett, nur die Stimme zu hören und weniger auf das, was er da vorgelesen hat. Besonders am Anfang, als einfach zu viele Personen herumtobten und ich schnell den Überblick verloren habe. Vielleicht gehört es zu so einem Buch, erst einmal möglichst viele Protagonisten ins Rennen zu schicken, wobei ich zugeben muss, dass da schon ein paar richtige 'Charakterköpfe' dabei sind. Wenn auch nicht unbedingt Hackberry, der, wie schon geschrieben, mich nicht überzeugt hat. So verlagert sich das mitfiebern auch auf ganz andere Personen, wie ich zugeben muss.

Fazit?
Als Thriller sicher gut gemacht, wenn auch für mich zu durchschnittlich.

'Regengötter' ist bei Random House audio erschienen.

Altes Land - Dörte Hansen


4 CDs, Roman, gekürzte, gelesen von Hannelore Hoger


'Altes Land' ist ein Hörbuch, das ich immer mal wieder vor Augen, mich aber nie so richtig angesprochen hatte. Irgendwie vom Thema her. Ich habe bei Büchern und Hörbüchern immer so Phasen, mal müssen es Krimis und Thriller sein, dann wieder Frauenromane, und da passte das einfach nie rein. Aber manchmal möchte ich etwas ganz anderes hören und deshalb habe ich mich eben dann doch für dieses entschieden.
Und meine Entscheidung fast augenblicklich bereut.
Hannelore Hoger liest dieses Buch bestenfalls gewöhnungsbedürftig, schlimmstenfalls schrecklich. Das 'schrecklich' überwog am Anfang und ich hatte Mühe mit dem Zuhören. Das ist natürlich ein ganz subjektiver Eindruck, der mit persönlichen Vorlieben zu tun hat.
Denn im Laufe der Geschichte verliert sich das einfach und es gibt Szenen, da passt es so 100prozentig, dass ich mich entschuldigen möchte für meine Zweifel.

Es ist ein Phänomen, dass wirklich tragische, tiefe Geschichten nicht viel Theater brauchen, im Gegenteil, je 'stiller' sie sind, um so mehr gehen sie zu Herzen. Und Dörte Hansen erzählt distanziert und kühl. Was bei mir sehr viele Tränen ausgelöst hat. Diese Abfolge von Ereignissen in der Vergangenheit und in der Gegenwart, ihr Zusammenspiel, Auslöser und Wirkung, menschliches, unmenschliches, Erfahrungen aus 70 Jahren - der Nachhall all dessen berührt mich weit über das Hören hinaus. Auch jetzt gerade. Was es schwer macht, eine vernünftige Rezension zu schreiben. Denn das Hauptthema, das meiner Meinung nach die Auswirkungen traumatischer Erlebnisse auf Folgegenerationen ist, geht mir einfach zu nahe. Da werden Veras Erlebnisse zu denen meines Vaters und damit zu einem Teil meiner eigenen Geschichte. Macht keinen Spaß! Macht es nicht einfacher!
Macht manches verständlich!

'Altes Land' ist ein wunderbar erzähltes Stück 'Geschichte', die nicht vergangen ist. Es gibt schockierende Momente, die jedoch schlüssig sind und nicht um des schockieren wollens beschrieben werden. Und für mich, die ich nicht mehr fragen kann, bedeutet das darin enthaltene Wissen ein großes Stück Erklärung und viel zu viel Information.
Und wer aufmerksam zuhört oder liest, der findet auch den Bezug zu aktuellen Geschehnissen und der Möglichkeit, es besser zu machen. Der Satz 'nur über meine Leiche', wenn es darum geht, Flüchtlinge aufzunehmen, den vor 70 Jahren sehr, sehr viele Menschen hören mussten, Vera genauso wie mein Vater, der sollte gerade deswegen nicht mehr gesagt werden, denn wie es die Geschichte zeigt, gibt es wohl immer Menschen, die alles verloren haben und solche, denen genug zum Teilen geblieben ist. Und das Blatt kann sich schnell wenden.

Fazit?
Das bewegendste Buch, das ich in diesem Jahr hören durfte. Und in der Botschaft zeitlos.

'Altes Land' ist bei Random House audio erschienen.

Neuzugänge 52. KW 2015

Ja, ich weiß, ich bin damit etwas spät, aber das hat seine Gründe.
Persönliche.

Also, in der 'Weihnachtswoche' habe ich tatsächlich zwei Bücher bekommen, über die ich mich sehr gefreut habe:


Dies ist der erste Teil der Dark-Elemts-Reihe, der zweite Teil erscheint im Februar. Ich bin sehr gespannt auf dieses Buch (und ich werde es heute beginnen), da ich immer wieder über die Autorin und begeisterte Leser gestolpert bin. Nach den Büchern der letzten Zeit ist es aber auf alle Fälle mal was ganz anderes.

Als zweites bekam ich dieses Buch:


Aktuell gibt es das e-Book für 99 Cent, die Autorin hat aber auch gedruckte Ausgaben.
Ja, ich bin jetzt ein wenig verwirrt.
Wie dem auch sei, ich habe das Buch über bloggdeinbuch vermittelt bekommen, die Autorin hat es mir mit jeder Menge Karten und Lesezeichen und natürlich alles signiert zugeschickt. Das hat mich beim Auspacken richtig, richtig gefreut. Ich habe auch schon ein bisschen reingelesen, und du meine Güte, die Ich-Erzählerin ist so richtig genervt. Entweder ist das voll die Zicke, was ich nicht hoffe, oder sie ist einfach authentisch und sympathisch (was ich hoffe). Alles in allem bestimmt ein richtiger Chick-Lit-Spaß - und damit auch wieder eine gute Abwechslung zu meinen momentanen Lektüren.

Neue Hörbücher gab es nicht (auch keine Weihnachtsgeschenk-Bücher), aber da bin ich ja auch noch gut ausgestattet, obwohl, nun, ich höre schon ganz schön viel.
Deshalb mache ich mich jetzt mal an die ausstehenden Rezensionen!

Einen Neuzugänge-Beitrag 53. KW wird es sehr wahrscheinlich nicht geben, mangels Masse, aber der Blick auf meinen SuB lässt mich daran nicht verzweifeln!

Habt eine schöne Zeit und natürlich allzeit gute Bücher!

(Ich brauche unbedingt einen Winke-Smilie)

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Little Dog und ich - Ann Garvin


Broschur, Roman


Lasst euch nicht von dem niedlichen Cover täuschen, 'Little Dog und ich' ist ein durchaus ernstes und ernst zunehmendes Buch mit einigen tiefen 'Weisheiten'.
Ja, es geht um das Leben im Allgemeinen und um große persönliche Tragödien. Und genau das ist es, was mir gefällt. Nicht dieses heile-Welt-Gesülze mit Herzschmerz, sondern 'echte' Menschen mit echten Problemen. Interessant ist auch die Problembewältigung, von der ich noch nie gelesen habe. Also durchaus etwas ganz Neues. Das hat mir richtig gut gefallen.
Und dabei geht es durchaus auch um die heilsame Wirkung von Hunden, aber ohne hier irgendetwas zu dramatisieren oder zu übertreiben. Eben kein 'ach, ist der Hund süß, jetzt wird mein Leben schön'. Sondern eher ein 'ich kann an einem Hund probieren, wie ich Menschen gegenüber bin'. Das hört sich jetzt echt seltsam an, oder? Nun, wer sich um einen Hund (oder um eine Katze) kümmern kann, die Sorgen aushält, das sich drum kümmern meistert, der kann auch wieder zu Menschen finden, sich auf Beziehungen einlassen. Das beschreibt Ann Garvin in ihrem Buch sehr einfühlsam und unspektakulär. Auch, dass man Menschen auf mehr als einer Ebene begegnen kann.

Leider blieb Lucy für mich als Leser eher auf Distanz, obwohl sie während des Buches schon sehr menschlich wirkt. Die anderen Protagonisten dagegen sind einfach wundervoll geschildert und mit liebenswerten Charaktereigenschaften ausgestattet. Und sie sind so schön bunt und unterschiedlich und gleichzeitig so 'einstimmig' als Mensch und natürlich Hundebesitzer.

Stilistisch gibt es wirklich nichts zu meckern, 'Little Dog und ich' liest sich flüssig weg und stellt keine allzu großen Ansprüche an den Leser, ist aber an keiner Stelle naiv-simpel. Über einen Satz bin ich allerdings gestolpert und musste ihn dreimal lesen, weil er so poetisch ist.

Was mich bei diesem Buch absolut überzeugt hat, waren die tiefen Einsichten in die menschliche Psyche, die Ann Garvin dem Leser bietet, egal, ob es um Ängste, Süchte oder Alltägliches geht. Das ist einfach fundiert und wohldurchdacht. Und hebt dieses Buch auf ein anderes Niveau, als es das Cover vermuten lässt.

Fazit?
Ein tolles Buch mit Tiefgang!

'Little Dog und ich ist im Diana Verlag erschienen.

Ein Buch mit einem ähnlichen Thema ist:


Meine Rezi dazu findet ihr hier

Dienstag, 22. Dezember 2015

Hellhole Wenn der Teufel bei dir los ist - Gina Damico


Klappbroschur, Roman, Fantasy


Tja, nun, dieses Buch hat mich tatsächlich verwirrt.
Es fängt an wie ein amüsanter Jugendroman, dann gibt es ganz schlimme Probleme, was dem Ganzen die Leichtigkeit nimmt und die Sache mit dem Teufel, da wird es ziemlich ernst.
Irgendwie schwankt es zwischen ironisch-unterhaltsam und bitter, bitter ernst.
Und ich finde, das Cover vermttelt einen etwas falschen Eindruck, obwohl es natürlich den 'Tatsachen' entspricht.
Wer hier ein rundum lustiges Buch mit eher harmlosen Dämonen erwartet, der sollte die Finger davon lassen.

Wenn man sich von der vorgefassten Meinung befreit, bietet dieses Buch sehr viel Tiefe und emotionale Momente. Und außerdem eine sehr schönen schwarzen Humor, der sich besonders in der Selbstironie zeigt, die Gina Damico ihren Protagonisten an die Seite stellt. Dabei verliert sich aber nicht der liebevolle Blick auf allzu menschliche Fehler und Fehleinschätzungen. Ja, ich habe mitgelitten, vielleicht gerade, weil es keine 'Helden' sind, sondern Menschen mit Sorgen, die einen Ausweg suchen, verzweifeln, schlimme Dinge tun und am Ende wenigstens ein wenig Gutes bewirken. Da hat Moralisieren wenig Raum, es ist, wie es ist. Und an
manchen Stellen ist es richtig schlimm.

Vom Erzählstil bin ich begeistert. 'Hellhole' liest sich flüssig, hat dabei aber einiges an Niveau zu bieten. Das war auch ein Grund der Irritation, denn ich hatte, wie geschrieben, etwas anderes erwartet.

Meine Bewertung ist ein Kompromiss. Von der Qualität des Buches her wären ohne Zweifel fünf Lesesmilies angebracht. Doch ich habe mich nicht richtig wohl gefühlt mit der Geschichte. Das ist absolut subjektiv, natürlich. Mir waren manche Ereignisse einfach zu heftig, vielleicht gerade, weil ich die menschlichen Protagonisten so sympathisch fand.

Fazit?
Eine ernstere Geschichte, als es der erste Blick vermuten lässt.

'Hellhole' ist bei Penhaligon erschienen.

Sonntag, 20. Dezember 2015

Neuzugänge 51. KW 2015

Oha, diese Woche gab es tatsächlich kein neues Buch!
Passt aber ganz gut zu meiner Leseflaute, schließlich 'hänge' ich immer noch bei diesem hier:


Das wird wohl mein schlechtester Lesemonat seit Menschengedenken - was nicht stimmt, da es Jahre gab, in denen ich überhaupt nicht gelesen habe. Aber noch ist der Dezember ja nicht zuende!

Statt Bücher gab es diese Woche aber eine Reihe neuer Hörbücher:


Mit dem habe ich schon angefangen und Dietmar Wunder hat soooo eine tolle Stimme, ich kann mich kaum auf die Handlung konzentrieren.

Allerdings kam mir ein Hörspiel dazwischen:


Bislang gibt es das nur als download, dafür aber bereits alle Teile. So richtig überzeugen konnte es mich allerdings noch nicht.


Ja, mir ist mal wieder nach Krimis und Thrillern! Kontrastprogramm auch zu diesem Neuzugang:


Vor diesem Hörbuch habe ich ein wenig Angst, hoffentlich gefällt es mir besser als das letzte Hörbuch von Nora Roberts.

Eher als neutral empfinde ich dieses Hörbuch:


Und schließlich kam noch dieses Hörbuch, auf das ich sehr neugierig bin:


Wie ihr seht, bin ich Hörbuch-technisch wunderbar versorgt und da ich noch genügend ungelesene Bücher habe (die Jahresauswertung wird spannend!), bin ich rundum zufrieden. Nächste Woche müsste noch ein Buch ankommen, aber das sollte es dann gewesen sein, was die Rezensionsexemplare betrifft.

Jetzt mal eine Frage an euch:
Lasst ihr zum Ende des Jahes eure Bucherlebnisse 2015 noch einmal Revue passieren? Und wenn ja, was ist euch dann wichtig?
Bestes Buch?
Schlechtestes Buch?
Wieviel gelesen?
Bester Monat, schlechtester Monat?
Seitenzahl und Durchschnitt?

Ich wünsche euch einen schönen 4. Advent und natürlich allzeit gute Bücher!